13. Jänner 2014 | 14:24 Uhr

Ian.jpg © Reuters

Mindestens 1 Toter

Tonga: Schwerster Zyklon aller Zeiten

Der Wirbelsturm hat den kleinen Inselstaat im Pazifik völlig verwüstet.

Mindestens ein Todesopfer forderte ein Zyklon, der mit 200 Stundenkilometern über die kleinen Inseln fegte. "Ian", so der Name des Wirbelsturms zerstörte 70 Prozent aller Gebäude. Der Rest wurde von gewaltigen Wassermassen weggespült. Ganze Dörfer wurden ausgelöscht. Viele Einwohner stehen vor dem Nichts.

Ausnahmezustand ausgerufen:
Besonders schlimm wurde die Hauptinsel Lifuka getroffen. Sturmopfer finden dort Unterkunft in Kirchen. Alles was es in Lifuka gebe, sei "beschädigt, egal ob Gebäude, Ernten, Straßen oder andere Infrastruktur", sagte Ian Wilson von den neuseeländischen Rettungsbehörden. Die Kommunikation mit der Außenwelt ist praktisch unmöglich: Handy- und Stromnetze sind zusammengebrochen.

Australien und Neuseeland wollen helfen:
Neuseeland sagte umgehend 30.000 Euro Soforthilfe zu. Ein Flugzeug soll die Schäden vor Ort inspizieren. Außenminister Murray McCully sagte, sein Land sei in Gedanken bei den Betroffenen. Weitere Hilfen würden geplant, wenn das Ausmaß der Verwüstungen klarer sei.

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Regen, tagsüber von W Besserung, 15/22°

Teils mächtige Quellwolken bringen verbreitet Schauern und Gewittern. Teils fallen diese kräftig aus und es muss mit starken Windböen gerechnet werden und auch örtlicher Hagel ist nicht auszuschließen. Der Schwerpunkt liegt im Norden sowie im Süden und Südosten des Landes, in den Abendstunden ziehen kräftige Gewitter auch am Alpennordrand, sowie im Nordosten auf. Zwischen den Wolken scheint gebietsweise immer mal wieder die Sonne. Abseits der Gewitter weht der Wind schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 23 und 31 Grad. Heute Nacht: In den Abendstunden und bis in die erste Nachthälfte hinein ziehen noch zahlreiche Gewitter und Regenschauer über das Land hinweg. Der Schwerpunkt liegt dabei entlang des Alpennordrands und im Norden des Landes. In der zweiten Nachthälfte ist zwar nicht mehr mit Gewittern zu rechnen, jedoch sorgt eine Kaltfront, die von Ost nach West über das Land hinweg zieht, weiterhin für Niederschlag und auch für dichte Wolken. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, am Alpenostrand auch lebhaft, aus West bis Nord. In Gewitternähe sind auch kräftige Böen möglich. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 9 und 18 Grad.
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