04. März 2021 | 20:22 Uhr

Erdbeben © Symbolbild / Getty Images

Erdstoß der Stärke 5,9

Starkes Nachbeben erschütterte Mittelgriechenland

Der Erdstoß am Donnerstagabend hatte nach einer ersten Messung des seismologischen Instituts von Athen eine Stärke von 5,9.

Larissa. Ein starkes Beben hat am zweiten Tag in Folge Mittelgriechenland erschüttert. Der Erdstoß am Donnerstagabend hatte nach einer ersten Messung des seismologischen Instituts von Athen eine Stärke von 5,9. Es war damit etwas schwächer als ein anderes Beben der Stärke sechs, das am Vortag die Region Thessalien erschüttert hatte. "Es war ein starkes Nachbeben. Die Menschen sollen im Freien bleiben", sagte ein Seismologe im Staatsfernsehen (ERT).

Am stärksten betroffen sind nach Angaben des Zivilschutzes mehrere Dörfer in der Region der Kleinstädte Tyrnavos und Elassona in Mittelgriechenland. Das Militär hatte bereits am Donnerstagvormittag Hunderte provisorische Zelte errichtet und versorgte die Einwohner mit Essen und Trinkwasser. Es müsse noch für die nächsten Tagen und Wochen mit weiteren Nachbeben gerechnet werden, sagte ein Seismologe der Tageszeitung "Kathimerini".

Schulen blieben am Donnerstag geschlossen

Vielerorts in der betroffenen Region blieben die Schulen am Donnerstag geschlossen. Eine Schule im Ort Damasi muss vollständig neu errichtet werden, von zwei anderen Schulen heißt es, bei den Gebäuden gebe es "ernsthafte Probleme". Am Donnerstag hatte unter Leitung des Ministeriums für Infrastruktur die Untersuchung beschädigter Gebäude begonnen.

Die Beben waren auf dem gesamten griechischen Festland zu spüren, auch in den Städten Athen, Thessaloniki und Patras sowie auf einigen Inseln der Ägäis. Tote oder Schwerverletzte gab es aber nicht.

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