11. Juli 2023 | 10:33 Uhr

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Hitze-Welle über Europa

Spanien und Griechenland drohen 45 Grad und mehr

Griechenland und Spanien werden von der Hitze-Welle am stärksten getroffen. Es drohen Temperaturen jenseits der 45 Grad. 

Ab Freitag sollen die Temperaturen in weiten Teilen Griechenlands auf über 40 Grad steigen. In der Hauptstadt Athen könnten am Samstag Höchsttemperaturen von bis zu 45 Grad erreicht werden, wie der Wetterdienst des Landes am Dienstag mitteilte. Die Behörden mahnen Einwohner und Touristen zur Vorsicht und empfehlen, starke körperliche Belastungen zu vermeiden.

Viele Städte und Gemeinden werden klimatisierte Hallen öffentlich zugänglich machen, damit Menschen Zuflucht suchen können, die keine Klimaanlage haben. Verschiedene Gewerkschaften forderten, den Freitag wegen der Hitze zum freien Tag zu erklären. Die Regierung hat sich dazu jedoch noch nicht geäußert.

Die Menschen sind angehalten, nach Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten. Arbeitgeber wurden aufgefordert, ihren Beschäftigten keine schweren körperlichen Tätigkeiten im Freien zuzumuten.

Wie lang die Hitzewelle andauern wird, konnten die Meteorologen noch nicht sagen. Sie befürchten jedoch, dass sich die hohen Temperaturen bis zu zehn Tage lang halten könnten. Immerhin ist die Feuergefahr bisher nicht hoch. In Griechenland hatte es bis vor wenigen Wochen immer wieder stark geregnet.

Mega-Hitze auch in Spanien

In Spanien klettern die Temperaturen mit Wochenbeginn wieder in die Höhe. Nach Angaben des spanischen Wetterdienstes Aemet vom Montag verursacht aus Nordafrika strömende heiße Luft die extreme Hitze, die mindestens bis Mittwoch anhalten soll.

 "Sowohl in weiten Teilen der spanischen Halbinsel als auch auf den Balearen herrscht am Montag und Dienstag starke Hitze mit Temperaturen zwischen 38 und 40 Grad", teilte ein Aemet-Sprecher mit. "In Teilen Andalusiens und von Aragon werden zwischen 42 und 44 Grad erreicht."

Erst vor weniger als zwei Wochen ächzte Spanien unter der ersten Hitzewelle des Sommers, bei der die Temperaturen in Teilen Andalusiens auf über 44 Grad stiegen. Durch die starke Hitze gab es mehrere Todesopfer, einige spanische Regionen wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Vergangenes Jahr verzeichnete Spanien den heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1916. Experten gehen davon aus, dass Spanien eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder sein wird. Neben einer Zunahme von Hitzewellen leidet das Land unter einem besorgniserregenden Mangel an Niederschlägen.
 

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Freundlich. 5/19°

Im Großteil von Österreich kann sich heute der freundliche, zunehmend sonnige Wettercharakter durchsetzen. Wolken in hohen Schichten oder auch bereits nennenswerte Mengen an Saharastaub in der Luft lassen den Himmel mitunter milchig weiß erscheinen. Im Norden und Osten Österreichs lockern die teils umfangreichen Wolkenfelder allmählich auf, der Nachmittag verläuft dann ebenfalls, zumindest zeitweise, recht sonnig. In der Ostregion und örtlich auch am Alpennordrand frischt der Wind aus östlicher bis südlicher Richtung merklich auf, es wird leicht föhnig. Nur ganz im Westen bleibt es lange trüb, örtlich kann es auch leicht regnen. Die Temperaturmaxima reichen von etwa 12 bis 21 Grad. Heute Nacht: In der Nacht nimmt die Bewölkung im Westen und Süden zu. Stellenweise, vor allem aber in Osttirol, kann es leicht zu regnen beginnen. Im Norden und Osten ist es allenfalls wolkig in höheren Schichten, teilweise auch nur gering bewölkt. Saharastaub sorgt regional für eine deutliche Himmelstrübung. In der Ostregion und auch in einigen Föhnstrichen der Alpennordseite bläst lebhafter Wind, hauptsächlich aus Südost. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 3 und 10 Grad.
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