05. März 2014 | 11:20 Uhr

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Spanien

Hohe Schäden nach Riesen-Welle

12 Meter hohe Wellen zerstörten Strände, auch fahrende Autos wurden von Riesen-Wellen erfasst.

Das Sturmtief "Cristina" hat an der nordspanischen Atlantikküste beträchtliche Schäden angerichtet. Wie die Online-Zeitung "lavozdegalicia.es" am Dienstag berichtete, setzten bis zu zwölf Meter hohe Wellen in der Region Galicien den Stadtkern des Fischerorts San Cibrao unter Wasser. In der Hafenstadt La Coruna wurden die Strandpromenaden überschwemmt.

In der angrenzenden Region Asturien zerstörten die Wogen den Hafen der Ortschaft Cudillero. Die Wellen rissen nach Medienberichten weite Teile eines Schutzdamms ein, so dass die Brandung ungehindert ins Hafenbecken strömen konnte. In der Nähe der Hafenstadt Santander in der Region Kantabrien setzte die Flut Straßen und Kellerräume unter Wasser. Im baskischen Fischereihafen Bermeo wurden Hafenanlagen erneut beschädigt, die erst kürzlich bei einem Unwetter zerstört und provisorisch repariert worden waren.

Diashow: Riesenwellen in Spanien

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Die Strandpromenade wurde von den Wellen zerstört.
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Vor der Küste von Coruna kämpft ein Schiff gegen die Riesen-Wellen.
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Schwere Unwetter im Norden Spaniens.
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Viele Bewohner trauen ihren Augen nicht.
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Der Versuch die Wellen fotografisch festzuhalten.
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Die Wellen treffen auf die Santa Cantalina Brücke.
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Hier wurden auch Autos an der Uferstraße vom Wasser erfasst.
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Die Küste wird von einer Riesen-Welle erfasst.


Die Behörden hatten für mehrere Regionen an der Nordküste Spaniens die höchste Alarmstufe ausgelöst und die Bevölkerung davor gewarnt, sich der Küste zu nähern. Die spanische Atlantikküste wurde in diesem Winter von ungewöhnlich vielen Unwettern heimgesucht. Meteorologen führten dies nach Informationen der Zeitung "ABC" darauf zurück, dass das Azoren-Hoch sich nach Süden verlagert habe. Dadurch gelangten Sturmtiefs von Westen über den Atlantik nach Großbritannien, Westfrankreich und Nordspanien.

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Der Samstag bringt in allen Teilen des Landes zunächst trübes und zumeist auch regnerisches Wetter. Vor allem nördlich des Alpenhauptkammes regnet es aus dichten Wolken regional langanhaltend und ergiebig. Nur im Süden und Südosten bleibt es gebietsweise trocken. Die Schneefallgrenze liegt, von West nach Ost, zwischen rund 1100 und 1700m Seehöhe. Im weiteren Tagesverlauf setzen sich von Westen kommend allmählich sonnige Aufheiterungen durch. Es ist jedoch weiterhin mit Regenschauern zu rechnen, vor allem alpennordseitig. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 6 und 15 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag halten sich vor allem im Bergland sowie im Osten noch einige, teils dichte Restwolken. Zwischen dem Tiroler Unterland und dem Nordburgenland muss auch noch mit gebietsweisen Regenschauern gerechnet werden. Die Schneefallgrenze liegt um rund 1500m Seehöhe. Sonst verläuft die Nacht gering bis mäßig bewölkt und trocken. Der Wind weht am Alpenostrand noch mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest, sonst weht nur schwacher Wind. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 1 und 10 Grad.
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