29. Februar 2016 | 06:53 Uhr

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Probleme

SpaceX bricht Raketen-Start in letzter Sekunde ab

Problem mit Treibstoff verhindert Transport von Satellit ins All.

Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat zum dritten Mal in Folge den Start einer "Falcon-9"-Trägerraketen zum Transport eines Telekommunikationssatelliten verschoben. Der geplante Start am Sonntag vom Weltraumbahnhof Cap Canaveral wurde in letzter Sekunde abgebrochen, wie SpaceX-Chef Elon Musk mitteilte. Grund sei ein Treibstoff-Problem.

Zuvor hatte sich der Start bereits um eine halbe Stunde verzögert, weil ein Schiff in die Sperrzone vor der Küste des Bundesstaates Florida gefahren war. Zunächst wurde kein neuer Starttermin genannt. Es war der dritte Aufschub seit vergangener Woche.

Die Rakete sollte einen Satelliten des luxemburgischen Satellitenunternehmens SES ins All befördern. Der sehr schwere SES-9 soll in einer Höhe von mehr als 35.000 Kilometern über dem Äquator kreisen und der Telekommunikation in mehreren Ländern Asiens und des Pazifikraums dienen. Im Juni vergangenen Jahres war eine "Falcon-9"-Rakete kurz nach dem Start explodiert.

SpaceX arbeitet an der Entwicklung wiederverwertbarer Trägerraketen. Zuletzt erlitt das Unternehmen Mitte Jänner erneut einen Rückschlag, als eine "Falcon-9"-Rakete zunächst zwar erfolgreich einen Satelliten ins All brachte - dann jedoch bei der Landung auf einer Plattform im Pazifik die Rakete auseinanderbrach. Ziel von SpaceX ist es, seine Trägerraketen mehrmals zu verwenden, um die Raumfahrt kostengünstiger und nachhaltiger zu machen.
 

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