23. Mai 2016 | 11:37 Uhr

sonnenfleck-4.jpg © Sternwarte Eschenberg / Dani Lungo

Aktuell sichtbar

Sonnenfleck größer als die Erde

Fleck ist mit Durchmesser von 25.000 Kilometern doppelt so groß wie unser Planet.

Im südwestlichen Quadranten der Sonne zeigt sich derzeit ein ungewöhnlich großer Sonnenfleck. Mit 25.000 Kilometern entspricht sein Durchmesser rund dem doppelten der Erde.

Der Fleck wurde am Sonntag auch an der Sternwarte Eschenberg in Winterthur ZH beobachtet und fotografiert, wie die Astronomische Gesellschaft Winterthur mitteilte. Sonnenflecken sind kühler als die sie umgebende Sonnenoberfläche und strahlen daher weniger Licht ab. Sie entstehen durch starke Magnetfelder, die lokal den Energietransport aus dem Sonneninneren behindern.

Keine Eruption
Normalerweise treten in der Nähe solcher Flecken auch Eruptionen auf. In der Umgebung des aktuell sichtbaren Flecks seien jedoch interessanterweise keine heftigen Ausbrüche festgestellt worden, so die Mitteilung. Solche Eruptionen machen sich auf der Erde durch verstärktes Auftreten von Polarlichtern bemerkbar, können in Einzelfällen aber auch den Funkverkehr empfindlich stören.

Der Fleck lasse sich wahrscheinlich noch während der nächsten zwei bis drei Tage beobachten, sagte Markus Griesser, Leiter der Sternwarte Eschenberg.
 

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Meist Regenschauer, im O eher trocken. 11/21°

Die Sonne wird im Tagesverlauf öfter von Wolkenfeldern und teils auch von hochreichenden Quellwolken abgeschirmt. Am Nachmittag nimmt die Neigung zu Regenschauern und ein paar isolierten Gewitterzellen vor allem über der Landesmitte, im Süden und im östlichen Berg- und Hügelland noch zu. Flächendeckender Regen ist hingegen nicht in Sicht, und zwischendurch gibt es weiterhin teils größere Sonnenfenster. Während der Wind auch im Donauraum insgesamt eher abflaut, sind im Randbereich von Schauer- oder Gewitterzellen durchaus einige Windböen zu erwarten. Die westliche Hauptwindrichtung bleibt dabei aufrecht. Tageshöchsttemperaturen 17 bis 23 Grad. Heute Nacht: Am Abend klingen letzte Schauer- und Gewitterzellen auch im Bergland bald ab. In der Nacht auf Mittwoch nähert sich allerdings von Westen her eine weitere, schwache Störungszone. Damit verdichten sich die Wolken vor allem in Vorarlberg und Tirol, schließlich kann es dort leicht zu regnen beginnen. Nach Osten hin verläuft die Nacht hingegen vielfach aufgelockert bis gering bewölkt und über weite Strecken auch trocken. Der Wind bleibt überwiegend schwach. Die Lufttemperaturen gehen auf 13 bis 4 Grad zurück.
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