03. April 2017 | 08:56 Uhr

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Unwetter

Sintflut-Regen in Argentinien: Tausende evakuiert

In nur drei Tagen fiel mehr Regen als sonst in einem ganzen Jahr.

Nach tagelangen starken Regenfällen sind in Argentinien tausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Eine der am stärksten betroffenen Städte war Comodoro Rivadavia, eine Hafenstadt in Patagonien an der Atlantikküste mit 180.000 Einwohnern, 1.760 Kilometer südlich von Buenos Aires.

Dort befanden sich am Sonntag noch 1.500 Einwohner in 26 Notunterkünften, wie der Bürgermeister der Stadt, Carlos Linares, vor Fernsehkameras sagte. In der Stadt seien binnen drei Tagen 286 Millimeter Regen gefallen, mehr als der Jahresdurchschnitt von 238 Millimetern. "Erst müssen wir den Menschen helfen, danach müssen wir die Stadt wieder aufbauen", sagte der Bürgermeister. Straßen, Brücken und Kanalisation seien zerstört worden, in den Stadtvierteln liege der Schlamm meterhoch.

In der Stadt Santa Rosa 600 Kilometer südlich von Buenos Aires mussten seit Donnerstag 3.000 Menschen ihre Häuser verlassen. In der 103.000 Einwohner zählenden Stadt fielen 300 Millimeter Niederschlag, während die durchschnittliche Niederschlagsmenge im März bei 92 Millimetern liegt.

In der nordöstlichen Provinz Catamarca war der vergangene Monat der regenreichste März seit 32 Jahren: Flüsse traten über die Ufer, zerstörten Straßen und schlossen die Bewohner entlegener Dörfer von der Außenwelt ab.
 

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Nebel und Wolken, später sonniger, -3/+3°

Über den Niederungen im Norden und Osten sowie auch in inneralpinen Becken und Tälern gibt es zähe Nebel und Hochnebelfelder. Abseits der Nebelgebiete ziehen von Westen her dichte Wolkenfelder auf, stellenweise kann es daraus auch ein paar Regentropfen geben. Am Nachmittag lockert es von Westen wieder auf. Der Wind weht überwiegend schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 9 Grad. Die tiefsten Temperaturen gibt es im Osten, die höchsten in Vorarlberg und in höheren Lagen. Heute Nacht: Im Donautal, großen Teilen des Ostens und teilweise auch im Süden halten sich erneut zähe Nebel- und Hochnebelfelder. In den anderen Landesteilen ist es hingegen wechselnd bewölkt. Der Wind weht meist schwach, im Westen in Föhnstrichen auch mäßig, aus Ost bis Süd. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht minus 7 bis plus 2 Grad.
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