27. Februar 2018 | 10:08 Uhr

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"Ihr Softies"

Sibirier erklären uns Schutz vor -40°

"Ihr Softies", sagen Menschen aus Sibirien, wenn sie uns bei -20 Grad zittern sehen.

Wenn uns in Österreich vor der Kälte die Knie schlottern, können Menschen aus Sibirien nur lächeln. Sie sind bis zu -40 Grad oder gar -50 Grad in Jakutsk gewohnt. Sie mögen die Kälte aber auch nicht, sagen sie und geben uns Tipps, wie wir die polare Eispeitsche überstehen.

Sibirier berichten gegenüber 20minuten.ch wie sie sich gegen die Eises-Kälte schützen: Warme, in Schichten getragene Kleidung sei ganz wichtig. Am besten aus Naturmaterialien. Eine Fellmütze und -stiefel, Handschuhe und Schal dürfen ebenfalls nicht fehlen. Julia, eine Journalistin aus Jakutsk schwört auf mit Daunen gefütterte Hosen, Elisabeta, eine Unternehmerin aus Nowosibirsk auf Ugg-Boots, Alex, Selbsständiger aus Irkutsk auf Funktionsunterwäsche. Außerdem sind Wollsocken ganz wichtig.

 

Bei minus 15 Grad ist für mich T-Shirt-Wetter

Die Menschen in Sibirien sind trotz Kälte viel draußen. "Wer hier nichts unternimmt, wird hier leicht verrückt", sagt Uliana, Englischlehrerin und Tourguide aus Irkutsk. Skifahren, Snowboarden, Ausflüge in die Berge und in den Wald gehören zum Freizeitprogramm.
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