14. September 2020 | 17:32 Uhr

Venus © Symbolbild/Getty Images

Sensation

Forscher entdecken Hinweis auf Leben auf der Venus

Seit Jahren wird fieberhaft nach weiterem Leben im Universum gesucht. Jetzt kam es zur bahnbrechenden Entdeckung.

Forscher wollen in der oberen Venus-Atmosphäre Hinweise auf Leben gefunden haben. Das Team um Jane Greaves von der Universität Cambridge berichtet im Fachblatt "Nature Astronomy", das Gas Monophosphan (PH3) mit verschiedenen Teleskopen in den Wolken des Nachbarplaneten aufgespürt zu haben. Auf der Erde wird das Gas nur von Mikroorganismen oder industriell produziert.

Wie es auf der Venus entstanden sein könnte, ist völlig offen. "Wir behaupten nicht, dass wir Leben auf der Venus gefunden haben", sagte Ko-Autorin Sara Seager vom Massachusetts Institute of Technology am Montagnachmittag bei einer Pressekonferenz.

"Wir haben das Gas Monophosphan detektiert, dessen Herkunft ein Geheimnis ist." Die Forscher schließen nicht aus, dass das Gas durch bisher unbekannte natürliche Prozesse entstanden sein könnte. Auf der Rangliste jener Himmelskörper im Sonnensystem, auf denen Leben möglich sein könnte, sei die Venus nun aber nach oben gerückt, sagte Seager.


 

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
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