17. August 2016 | 08:39 Uhr

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Verletzte

Schwere Waldbrände in Kalifornien

Tausende sollen Häuser verlassen und sich in Sicherheit bringen.

 Tausende Feuerwehrleute haben am Dienstag im US-Staat Kalifornien gegen mehrere große Buschbrände angekämpft. Mehr als 700 Helfer waren im Bezirk San Bernardino, rund 110 Kilometer nordöstlich von Los Angeles, im Einsatz. Ein rasch um sich greifendes Feuer bedrohte zahlreiche Ortschaften. Tausende Menschen wurden dazu aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen.

Sechs Feuerwehrleute seien bei den Löscharbeiten von Flammen eingeschlossen worden, teilte die zuständige Behörde mit. Zwei Helfer hätten sich dabei Verletzungen zugezogen. Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, ließ in der Region den Notstand ausrufen. Auf diese Weise sollten rasch Hilfsmittel und Gelder für die Brandbekämpfung mobilisiert werden.

Das Ausmaß der Zerstörung in dem ländlichen Gebiet war zunächst nicht bekannt. Eine anhaltende Hitzewelle mit Temperaturen um 35 Grad Celsius verschärft die Lage in Südkalifornien.

Im Norden des dürregeplagten Westküstenstaates machte die Feuerwehr am Dienstag Fortschritte bei der Eindämmung eines Brandes, der nahe der Ortschaft Clearlake 175 Gebäude zerstörte. Die Polizei hat dort einen 40-jährigen Mann wegen Verdachts auf Brandstiftung festgenommen.
 

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