26. April 2017 | 13:52 Uhr

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Kartoffeln sind knapp

Schwache Ernte: Japan gehen die Chips aus

Kartoffelernte durch ungewöhnlich schwere Taifun-Saison stark dezimiert.

Schwere Zeiten für Chips-Liebhaber in Japan: Wegen einer durch Unwetter stark dezimierten nationalen Kartoffelernte kommt bei den Herstellern der knusprigen Kartoffelscheiben derzeit kaum etwas in die Sackerln. Schuld ist die außergewöhnlich starke Taifun-Saison im vergangenen Jahr.

Die Chips-Produzenten Calbee und Koikeya mussten daher die Produktion einiger ihrer beliebtesten Geschmacksrichtungen stoppen - darunter "Pizza" und "French Salad". Der japanische Snack-Marktführer Calbee setzte bereits Mitte April landesweit den Verkauf von rund 30 Chipssorten aus. Ein Firmensprecher konnte nicht sagen, wann die Produktion wieder anläuft. Kartoffeln würden eben nur einmal im Jahr geerntet.

Bilder im Internet zeigten leere Verkaufsregale in Geschäften. Bei Online-Auktionen stiegen die Preise für Chips-Sackerln auf Rekordniveau an. Die Chips-Krise wird durch Kartoffel-Importvorschriften der Regierung weiter verschärft. Japanische Hersteller verkaufen nach eigenen Angaben jährlich Chips für insgesamt 163 Milliarden Yen (1,36 Milliarden Euro).
 

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Lokaler Nebel, viel Sonne, -7/2°

In Tälern und Becken vor allem im Süden und Südosten sowie im Rheintal und im Waldviertel gibt es einige Hochnebelfelder, die vor allem im Südosten den ganzen Tag beständig sind. Abseits der Nebelfelder bleibt es sehr sonnig. Der Wind weht in höheren Lagen und im östlichen Flachland mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost, sonst bleibt es eher schwach windig. Tageshöchsttemperaturen in den Niederungen in der Osthälfte nur minus 4 bis minus 1 Grad, sonst meist zwischen plus 2 und 8 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Bergland der Alpennordseite und im Westen sowie allgemein in höheren Lagen. Heute Nacht: In der Nacht bleibt es im Südosten trüb, ebenso oft auch im Waldviertel, sonst ist der Himmel regional noch sternenklar. Nach und nach gibt es aber auch im Osten und in Beckenlagen sowie in manchen Tälern wieder Nebel oder Hochnebel. Der Wind weht allgemein schwach, im Norden und Osten teils mäßig oder auffrischend aus Ost bis Süd. Es gibt wieder verbreitet strengen Frost zwischen minus 15 und minus 3 Grad, wobei es in klaren Alpentälern und Senken auch noch kälter werden kann.
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