03. August 2016 | 08:20 Uhr

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NOAA

Schockierender Bericht zum Klimawandel

Weltweite Rekordwerte bei Treibhausgasen, Temperatur und Meeresspiegel.

Rekordwerte beim Treibhausgasausstoß, beim Temperaturanstieg und beim Anschwellen des Meeresspiegels: Für die Umwelt war 2015 laut einem internationalen Wissenschaftsbericht das schlimmste Jahr seit Beginn der systematischen Erfassung des globalen Klimawandels.

Treibhausgas

Nach dem am Dienstag von der US-Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA veröffentlichten Bericht wurden im vergangenen Jahr bei den Treibhausgasen Kohlendioxid (CO2), Methan und Lachgas Rekordemissionen verzeichnet. Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre stieg demnach auf einen Durchschnittswert von 399,4 ppm (parts per million, Teile von einer Million). Das sei ein Anstieg von 2,2 ppm im Vergleich zu 2014 gewesen. An dem 300 Seiten langen Bericht waren rund 450 Wissenschafter aus aller Welt beteiligt, die zehntausende Messdaten auswerteten.

Temperatur

Die globale Durchschnittstemperatur lag dem Bericht zufolge im vergangenen Jahr um 0,16 Grad Celsius über der des Vorjahres, womit ein neuer Rekordwert erreicht wurde. Der Wert des Jahres 2015 lag damit um 0,9 Grad höher als die globale Durchschnittstemperatur des 20. Jahrhunderts von 13,9 Grad.

Europa erlebte nach 2014 das zweitwärmste Jahr der Geschichte. In Spanien, der Schweiz, sowie in Weißrussland, Litauen und Finnland war es so warm wie noch nie.

El Nino

Der neue Temperaturrekord wurde laut dem Bericht neben den langfristigen Klimaveränderungen durch das wiederkehrende Klimaphänomen El Nino verursacht. Das Phänomen - eine Erwärmung des Pazifik - sei diesmal so stark gewesen "wie mindestens seit 1950" nicht mehr, konstatieren die Wissenschafter.

Meeresspiegel

Die Meeresspiegel schwollen nach ihren Angaben 2015 global auf ein neues Rekordhoch an, das 70 Millimeter über dem Durchschnittswert des Jahres 1993 lag. Der Anstieg betrage etwa 3,3 Millimeter pro Jahr. In einigen Gegenden im westlichen Pazifik sowie des Indischen Ozeans steige der Meeresspiegel sogar noch schneller.
 

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Im S Sonne, sonst Wolken und Schauer. -6°/+3°

Von Norden her ziehen dichte Wolkenfelder durch, und von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich muss zeitweise mit kurzen Schneeschauern gerechnet werden. Ganz im Osten und im Süden bleibt es meist trocken und vor allem im Süden zeigt sich zeitweise die Sonne. Der Wind weht in der Nordhälfte zunehmend lebhaft aus westlichen Richtungen, im Süden bleibt es eher schwach windig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 6 Grad. Heute Nacht: In der Nacht geht es zunächst mit einigen Wolken weiter, im Westen und an der Alpennordseite schneit es vorerst noch zeitweise, sonst gibt es nur noch örtlich leichten Schneefall und es lockert nach Osten zu mehr und mehr auf. Ganz im Südosten kann es aber ebenfalls in der südlichen Steiermark und im Südburgenland örtlich schneien, in tiefen Lagen anfangs auch leichten Regen oder Schneeregen geben. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten sowie in höheren Lagen auch lebhaft aus West. Tiefsttemperaturen minus 7 bis 0 Grad, in schneebedeckten Tälern bei Aufklaren auch darunter.
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