26. Dezember 2019 | 19:46 Uhr

sonne.JPG © Facebook/Science Centre Singapore

Himmels-Spektakel sorgt für Staunen

Ringförmige Sonnenfinsternis begeistert Hunderttausende

Begeisterung über Himmelsschauspiel in Singapur, Südindien und Indonesien.

Singapur. In weiten Teilen Asiens haben die Menschen am Donnerstag eine besondere Sonnenfinsternis bestaunen können: Dabei schob sich der Mond genau zwischen Erde und Sonne, verdeckte die Sonne aber nicht komplett, sondern ließ einen leuchtenden Ring frei. Eine solche ringförmige Sonnenfinsternis ist meist nur in einem kleinen Gebiet sichtbar.

Diesmal begann das Himmelsschauspiel auf der Arabischen Halbinsel und zog in einem breiten Streifen über Südindien und Südostasien bis zum Nordpazifik. In Singapur versammelten sich Hunderte Schaulustige am Hafen, um die Sonnenfinsternis zu bestaunen. "Die nächste wird sich, glaube ich, erst in etwa 40 Jahren ereignen", sagte der 37-jährige Jason Teng, der sich den Tag frei genommen hatte, um das Naturschauspiel zu fotografieren. Der Deutsche Alexander Alin war sogar nach Singapur gereist, um die Sonnenfinsternis zu sehen. Das Himmelsschauspiel dauere zwar nur zwei Minuten, das Erlebnis sei aber so intensiv, dass er noch wochenlang darüber reden werde, sagte der 45-jährige Geophysiker.

kinder.jpg © Facebook/Science Centre Singapore

Im Süden Indiens versammelten sich die Menschen an den Stränden im Bundesstaat Tamil Nadu, um die Sonnenfinsternis zu beobachten. Der Bundesstaat Odisha erklärte den Donnerstag sogar eigens zum Feiertag - alle Behörden, Gerichte, Schulen und Universitäten blieben geschlossen.

Luftverschmutzung in Neu-Delhi verdeckt die Sicht

In der indischen Hauptstadt Neu-Delhi verdeckten allerdings Wolken und die Luftverschmutzung die Sicht. Premierminister Narendra Modi äußerte sich enttäuscht - obwohl so weit nördlich ohnehin nur eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen gewesen wäre. Auch er habe dem Ereignis entgegengefiebert, schrieb Modi im Onlinedienst Twitter. "Leider" habe er die Sonnenfinsternis aber nicht selbst, sondern nur auf Live-Bildern sehen können.

In Indonesien versammelten sich Hunderte Menschen vor dem Planetarium der Hauptstadt Jakarta. Sie habe den Beginn der Sonnenfinsternis schon zu Hause gesehen und hoffe nun trotz der Wolken auf eine gute Sicht auf den Höhepunkt, sagte Chandra Ayu Dewi, die zusammen mit ihren Kindern zum Planetarium gekommen war.

Die nächste ringförmige Sonnenfinsternis wird im kommenden Juni zu sehen sein, allerdings nur in einem schmalen Streifen von Afrika bis Nordasien. Die übernächste ringförmige Sonnenfinsternis im Juni 2021 wird dann nur in der Arktis und in Teilen Kanadas, Grönlands und im Fernen Osten Russlands zu sehen sein.

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Viele Wolken und trüb, zeitweise Regen, 2/10°

Störungseinfluss sorgt recht verbreitet für trübe Wetterverhältnisse. In den meisten Landesteilen ist es dicht bewölkt. Lediglich im Südwesten scheint die Sonne immer wieder kurz. Mit Regenschauern ist fast im ganzen Land zu rechnen. Der Schwerpunkt liegt am Vormittag in der Osthälfte und verlagert sich am Nachmittag in die Westhälfte bzw. in das Bergland. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1300m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. Tageshöchsttemperaturen 6 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Westen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag lockert die Bewölkung nördlich des Alpenhauptkammes auf und die Schauer gehen dort gänzlich zurück. Weiter im Süden und Osten und Nordosten halten sich länger kompakte Wolken und der eine oder andere Regenschauer ist auch noch möglich. Erst in den frühen Morgenstunden lockert die Bewölkung hier allmählich auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1000m Seehöhe. Der Wind weht meist nur schwach, nur im westlichen Donautal sowie dem Innviertel teils mäßig, aus Nordost bis Südost. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 3 und plus 4 Grad. Am kältesten wird es inneralpin.
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