13. Jänner 2015 | 10:18 Uhr

mauritius2.jpg © Getty Images

Monster-Sturm

Riesiger Zyklon bedroht Urlaubsparadies

Katastrophe droht: Ein Sturm der höchsten Kategorie zieht in Richtung Mauritius.

Mit unvorstellbar schnellen 300 km/h zieht der Tropenstorm "Bansi" derzeit von Madagaskar auf das Inselparadies Mauritius zu. Auf seinem Weg wird sich der Zyklon sogar noch verstärken und könnte Windspitzen von 350 km/h erreichen, das ist schneller als ein Verkehrsflugzeug beim Start. Damit erreicht Bansi die höchste Sturmstärke 5. Madagaskar, wo der Sturm entstand, bleibt verschont und auch ob er Mauritius tatsächlich erreicht ist noch gar nicht sicher. Falls doch, droht eine Katastophe. Der schlimmste bekannte Zyklon im November 1970 tötete zwischen 300.000 und 500.000 Menschen, Zkylon Nargis im April und Mai 2008 fielen 130.000 Menschen zum Opfer.

Das ist das Tropenmonster:

mauritius.jpg © NOAA/NASA

Zkylon, Taifun, Hurrikan - Wo ist der Unterschied?
Im Prinzip meinen alle Begriffe das gleiche: Einen Orkan mit Windstärke 12, also Geschwindigkeiten über 64 Knoten, das sind 118 km/h. Diese Tropischen Wirbelstürme tragen nur unterschiedliche Bezeichnungen, je nachdem wo sie vorkommen.

  • Hurrikan: Ist ein tropischer Wirbelsturm im Atlantik, Südpazifik, im östlichen Nordpazifik, im Karibischen Meer und im Golf von Mexiko.
  • Taifun: Ist ein tropischer Wirbelsturm im nordwestlichen Teil des Pazifischen Ozeans, etwa in Japan.
  • Zyklon: Ist ein tropischer Wirbelsturm im Indischen Ozean, im südlichen Pazifischen Ozean, im Golf von Bengalen und im Arabischen Meer und im Indischen Ozean südlich des Äquators, also etwa in Mauritius, La Réunion und Madagaskar.
  • Medicane: Werden Stürme im Mittelmeer genannt, die tropischen Wirbelstürmen ähneln.

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Unter Zwischenhocheinfluss setzt sich in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Vor allem im Südosten halten sich jedoch Störungsreste in Form von ein paar dichteren Wolken oder hochnebelartiger Bewölkung länger. Hier kann sich im Laufe des Nachmittags die Sonne nur langsam behaupten. Während der Abendstunden treffen schließlich von Westen erste dichtere Wolken einer Störung ein, die mitunter in Tirol und Vorarlberg lokalen Regen bringen. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Südwest bei Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 24 Grad. Die höchsten Temperaturen werden in den westlichen Landesteilen gemessen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag erreichen Wolken einer schwachen Störung von Westen Österreich und breiten sich bis zum Morgen langsam ostwärts aus. Während der Morgenstunden kann es vor allem in Tirol und Vorarlberg örtlich mitunter auch regnen. In Teilen der Steiermark sowie generell am Alpenostrand muss außerdem mit lokalen Nebelfeldern gerechnet werden. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Ost bis Süd sinken die Temperaturen auf plus 12 bis minus 2 Grad.
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