21. Dezember 2015 | 08:21 Uhr

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Norwegen

Monster-Lawine verschüttet 10 Häuser - 2 Tote

Häuser um 20 Meter versetzt - Helfer im Großeinsatz.

Bei einem Lawinenabgang auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen in der Arktis sind zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Kind. Das Kind sei am Sonntag seinen Verletzungen erlegen, sagte ein Sprecher des örtlichen Universitätskrankenhauses der Nachrichtenagentur NTB. Bei dem weiteren Todesopfer handelte es sich um einen 42-jährigen Mann. Acht weitere Menschen wurden verletzt.

Häuser um 20 Meter versetzt
Die Lawine war am Samstagmorgen gegen 11.00 Uhr nahe dem Hauptort von Spitzbergen, Longyearbyen, abgegangen. Rund zehn der für die Inseln typischen bunten Holzhäuser wurden unter den Schneemassen begraben.

Einige der höher gelegenen Häuser wurden Augenzeugen zufolge um etwa 20 Meter versetzt. Die Bewohnerin Kine Bakkeli berichtete dem Sender NRK, dass sie gerade noch Zeit hatte, sich aus dem Fenster zu retten. "Hier ist das totale Chaos", sagte sie.

Helfer im Großeinsatz
Etwa hundert Rettungskräfte, Polizisten und Anwohner waren im Einsatz, um die betroffenen Häuser freizuschaufeln. Ein von der Stadt Tromsö aus gestartetes Team von Ärzten und Lawinenhunden bereitete sich auf einen nächtlichen Einsatz in dem Unglücksort vor. In Longyearbyen wurden Notunterkünfte und ein Hilfezentrum eingerichtet.

König Harald V. schickte eine Botschaft des Mitgefühls an die Bewohner der abgelegenen Inselgruppe, die zu den nördlichsten besiedelten Gegenden der Welt zählt.
 

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Besonders im Osten und Südosten, aber auch im Süden des Landes überwiegt bis zum Abend das sonnige Wetter. Der Sonnenschein wird jedoch durch Saharastaub und einige Wolkenfelder in hohen Schichten getrübt. In den übrigen Landesteilen wechseln sich Sonne und durchziehende Wolken ab. Die Neigung zu Schauern und Gewittern steigt an. Am Abend werden die Wolken von Westen kommend zunehmend dichter und es bilden sich teils kräftige Schauer und Gewitter. Südföhn sorgt in den Föhnschneisen für lebhafte bis starke Böen. Im östlichen Flachland weht mäßiger bis lebhafter Südostwind, sonst fällt der Wind schwächer aus. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 27 und 36 Grad, mit den höchsten Werten entlang der föhnigen Alpennordseite. Heute Nacht: In den Abendstunden und in der Nacht zieht eine Kaltfront aus Westen über alle Landesteile hinweg aus. Mit dieser gehen Regenschauer und mitunter intensive Gewitter einher. Der Schwerpunkt liegt der Gewitter liegt vor allem im Westen, im Norden sowie in Osttirol und Oberkärnten. Im Laufe der Nacht ziehen Schauer und Gewitter ostwärts weiter, schwächen sich aber voraussichtlich nach und nach ab und im Südosten sowie im Nordosten kann es regional sogar trocken bleiben. Während der Föhn in den Abendstunden zusammenbricht, lebt mit Wolkenaufzug der Wind zwischen Oberösterreich und dem Burgenland lebhaft bis stark auf und dreht auf West. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 11 und 21 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten.
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