12. Oktober 2016 | 09:30 Uhr

Nach "Kampf der Titanen"

Riesen-Kalmar in Spanien entdeckt

Ein Tourist knipste das extrem seltene "Meeresungeheuer" am Strand.

Im Nordwesten Spaniens ist einer der größten jemals lebend gesichteten Riesenkalmare entdeckt worden.

Einem Hobbyfotografen war am Strand von A Coruna in Galicien eher zufällig ein Bild des 105 Kilo schweren Tieres geglückt, berichtete die Nachrichtenagentur efe unter Berufung auf die Sammelstelle für die Erforschung und den Schutz von Meereslebewesen (Cepesma).

"Kampf der Titanen"

Ein ähnlich großer Riesenkalmar (Architeuthis) sei bisher nur einmal lebend gefilmt worden - vor zwei Jahren in Japan. Das Tier in Spanien sei schwer verletzt gewesen, habe aber noch ein intaktes Auge gehabt, hieß es. Es habe seine Farbe in ein leuchtendes Rot geändert, als es auf den Fotografen aufmerksam wurde. Vermutlich sei es zuvor von einem ähnlich großen Artgenossen angegriffen und dabei verwundet worden, sagte Cepesma-Präsident Luis Laria und sprach von einem "Kampf der Titanen".

Der Riesenkalmar sei kurz darauf gestorben und werde nun von Wissenschaftern genauer untersucht. Riesenkalmare leben normalerweise in der Tiefsee und verfügen über acht Arme und zwei lange Tentakel sowie riesige Augen. Um sie ranken sich viele Seemanns-Legenden, oft werden sie als vielarmige Meeresungeheuer bezeichnet.

 

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In Niederungen Nebel, darüber Sonne. -2°/+7°

Das nördliche und östliche Flachland liegt auch am Sonntag unter einer hartnäckigen Nebel- oder Hochnebeldecke. Nur Teile des Wald- und Mühlviertels ragen über den Nebel empor und dort scheint die Sonne. Auch im Rheintal, im Mur- und Mürztal, sowie in den Niederungen des Südens und Südostens halten sich meist ganztägig Nebel und Hochnebel. In den übrigen Landesteilen strahlt die Sonne von einem wolkenlosen Himmel. Der Wind weht nur schwach. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 1 und 12 Grad. Am kältesten bleibt es in den Regionen mit Dauernebel, am wärmsten wird es in den sonnigen mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: Auch in der Nacht zu Montag halten sich in den Niederungen des Nordens, Ostens und Südostens, aber auch im Rheintal und Mur- und Mürztal Nebel und Hochnebel. Sonst verläuft die Nacht sternenklar. Der Wind weht nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 10 Grad und plus 2 Grad.
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