31. März 2016 | 10:53 Uhr

meg2.jpg © Getty Images

Megalodon

Riesen-Hai ging die Beute aus

Forscher wissen nun, warum der Megalodon aus den Meeren verschwunden ist.

Nicht Klimaveränderungen, sondern der Mangel an Beutetieren machten dem riesenhaften Urzeit-Hai Carcharocles megalodon den Garaus. Zu diesem Schluss kommen Forschende der Universität Zürich, nachdem sie seine geografische Verbreitung untersuchten.

Er war bis zu 18 Metern lang und damit dreimal so groß wie der weiße Hai. In einem Zeitraum von 23 Millionen bis 2,6 Millionen Jahren vor unserer Zeit war der Megalodon zweifellos der Schrecken der Meeressäugetiere, von denen er sich ernährte. Dann starb der Riesen-Hai aus. Forschende der Universität Zürich haben nun herausgefunden, dass der Grund knapp werdende Beutetiere waren.

Das Forscherteam um Catalina Pimiento von der Uni Zürich analysierte rund 200 Megalodon-Fossilien aus Museen und Datenbanken aus, wie die Hochschule mitteilte. Anhand dieser Funde, die eine Zeitspanne von mehr als 20 Millionen Jahren umfassen, konnten die Forschenden die Ausbreitung und den Bestand der Tiere nachvollziehen.

Niedergang begann mit der Eiszeit
Demnach tummelten sich die Riesen-Haie im frühen Miozän, bis vor etwa 16 Millionen Jahren, vor allem in den warmen Gewässern vor Amerika, um Europa und im Indischen Ozean. Später verbreiteten sie sich bis an die asiatischen, australischen und südamerikanischen Küsten. Vor fünf Millionen Jahren begann dann ihr Niedergang, als sich im Pliozän eine Eiszeit anbahnte.

"Wir konnten keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Aussterben des C. megalodon und den weltweit schwankenden Temperaturen in dieser Zeit feststellen", erklärte Pimiento in der Mitteilung. Weder reduzierte sich ihr Vorkommen in kälteren Perioden, noch breiteten sie sich bei wärmer werdenden Wassertemperaturen markant aus.

Stattdessen scheint der Niedergang des Megalodon mit dem Verschwinden zahlreicher kleinerer Meeressäugetiere zusammenzuhängen. Außerdem tauchten neue Räuber als Konkurrenten auf, zum Beispiel die Vorfahren der Orcas und des großen weißen Hais. Laut den Forschenden machten sich diese Tierarten wahrscheinlich die wenigen Beutetiere auch noch streitig.
 

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16

Wechselhaft, regional Regenschauer. 9/20°

Zu Wochenbeginn ist es noch verbreitet sehr sonnig, teilweise sogar wolkenlos. Nach und nach ziehen aber von Westen her Wolken auf und es bilden sich einige Quellwolken. Ab Mittag muss vor allem im Süden und Westen mit Regenschauern gerechnet werden. Auch das eine oder andere Gewitter ist nicht ausgeschlossen. Am wenigsten regnet es im Norden und Osten. Der Wind weht meist nur schwach. Tageshöchsttemperaturen 15 bis 21 Grad. Heute Nacht: Am Abend ziehen vor allem von Vorarlberg, über Salzburg bis nach Unterkärnten weiterhin Regenschauer durch. In der Nacht auf Dienstag bleibt es östlich von Salzburg meist trocken, westlich davon muss in der ganzen Nacht immer wieder mit Regen und dichten Wolken gerechnet werden. Weiter im Norden und Osten ist es in der Nacht oft nur gering bis mäßig bewölkt und es bleibt trocken. Der Wind weht meist nur schwach. Tiefsttemperaturen zwischen 2 und 10 Grad.
mehr Österreich-Wetter