11. Juli 2017 | 22:34 Uhr

Roter Fleck Jupiter © APA/AFP/NASA/HANDOUT

Neue Erkenntnisse

Raumsonde überflog Roten Fleck des Jupiter

"Juno" soll neue Erkenntnisse über Giga-Sturm ermöglichen.

Eine US-Raumsonde ist über den geheimnisvollen Großen Roten Fleck des Jupiter hinweggeflogen. Die Forschungssonde "Juno" kreuzte in der Nacht zum Dienstag in einer Höhe von etwa 9.000 Kilometern den Fleck, bei dem es sich um einen gigantischen Wirbelsturm handelt, wie die US-Raumfahrbehörde NASA mitteilte. Der Sturm mit einem Durchmesser von 16.000 Kilometern wütet seit Jahrhunderten auf dem größten Planeten unseres Sonnensystems.

"Generationen von Menschen auf der ganzen Welt haben sich über den Großen Roten Fleck gewundert, jetzt werden wir endlich sehen können, wie er von nahem aussieht", sagte der Leiter der "Juno"-Mission, Scott Bolton. Die ersten Bilder von dem Vorbeiflug sollen in den kommenden Tagen veröffentlicht werden.

Jahrhunderte alter Sturm

Die NASA erhofft sich von den Daten und Bildern Erkenntnisse über die Zusammensetzung und Quellen des Sturms. Die Sonde ist mit Messinstrumenten ausgestattet, welche die dichte Wolkendecke des Sturms durchdringen können. Der Sturm wird seit 1830 von Astronomen beobachtet. Er ist nach Angaben der US-Behörde möglicherweise mehr als 350 Jahre alt.

"Juno" war vor sechs Jahren von der NASA auf die Reise geschickt worden. Vor einem Jahr trat die Sonde in die Umlaufbahn des Gasplaneten ein.

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In Tälern und Becken vor allem im Süden und Südosten sowie im Rheintal und im Waldviertel gibt es einige Hochnebelfelder, die vor allem im Südosten den ganzen Tag beständig sind. Abseits der Nebelfelder bleibt es sehr sonnig. Der Wind weht in höheren Lagen und im östlichen Flachland mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost, sonst bleibt es eher schwach windig. Tageshöchsttemperaturen in den Niederungen in der Osthälfte nur minus 4 bis minus 1 Grad, sonst meist zwischen plus 2 und 8 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Bergland der Alpennordseite und im Westen sowie allgemein in höheren Lagen. Heute Nacht: In der Nacht bleibt es im Südosten trüb, ebenso oft auch im Waldviertel, sonst ist der Himmel regional noch sternenklar. Nach und nach gibt es aber auch im Osten und in Beckenlagen sowie in manchen Tälern wieder Nebel oder Hochnebel. Der Wind weht allgemein schwach, im Norden und Osten teils mäßig oder auffrischend aus Ost bis Süd. Es gibt wieder verbreitet strengen Frost zwischen minus 15 und minus 3 Grad, wobei es in klaren Alpentälern und Senken auch noch kälter werden kann.
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