15. Juni 2015 | 12:17 Uhr

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Ausbreitung

Quallen-Alarm im Mittelmeer

Verderben uns die Quallen heuer den Urlaub?

Quallen breiten sich weltweit rasant aus. Während es früher im Mittelmeer nur alle zehn bis 15 Jahre eine Quallen-Invasion gab, findet diese nunmehr jedes Jahr statt. Die Nesseltiere erobern jetzt das Schwarze Meer - in dem sie bisher überhaupt nicht vorkamen. Die Quallen sind nicht nur Spielverderber beim Badevergnügen,  sie können auch zur tödlichen Gefahr werden.

Giftige "Portugiesische Galeere" nun auch im Mittelmeer
So ist etwa die früher nur im Pazifik und in der Karibik vorkommende Portugiesische Galeere (Physalia physalis) mittlerweile auch im Mittelmeer anzutreffen. Sie kann mit ihrem Gift auch Menschen gefährlich werden. Ihre bis zu 30 Meter langen Fangfäden lösen bei Berührung starke Schmerzen und Entzündungen aus. Bei kranken oder schwachen Menschen können unter Umständen sogar Atembeschwerden oder Herzstillstand die Folge sein. Auch Leuchtquallen führen zu großen Problemen an den Stränden. Nach Tausenden gemeldeten Verletzungen mussten etwa in Spanien schon ganze Strände gesperrt werden. Teilweise wurden bis zu 100 Tiere pro Quadratmeter gezählt.

Warum verbreiten sich die Quallen so rasant?
Warum verbreiten sich Quallen so rasant? Experten machen für die steigende Zahl der Quallen die Hitze und das Überfischen der Meere verantwortlich. Demnach locken die warmen Küstengewässer die Lebewesen an, die auf der Suche nach niedrigeren Salzkonzentrationen und Nährstoffen sind.

Ölplattformen sind perfekte Nistplätze, außerdem trägt der Mensch in Ballastwassertanks von Ozeanriesen Quallenlarven in alle Welt. Zugleich nimmt die Zahl ihrer natürlichen Feinde - größere Fische und Schildkröten - ab.

Massenauftreten ist natürliches Phänomen
Das Massenauftreten von Quallen ist dabei ein natürliches Phänomen. Quallen bilden als Geschlechtstiere Eier und Spermien, die ins freie Wasser abgegeben werden. Eine Befruchtung ist nur dann gewährleistet, wenn möglichst viele Tiere an einem Ort konzentriert sind. Als schlechte Schwimmer sind Quallen dabei Wind und Strömungen ausgesetzt.

Quallen gehören zu den ältesten Lebewesen der Erde. Sie besiedeln die Ozeane seit über 500 Millionen Jahren und sind sehr anpassungsfähig. Dabei bestehen sie selbst fast vollkommen aus Wasser. Sie haben weder ein Herz noch ein Gehirn und doch haben die verschiedenen Arten ganz vielfältige Lebensweisen und Formen entwickelt. Einige Vertreter der Quallen sind winzig klein, andere werden bis zu zwei Meter groß. Noch immer leben viele Quallen-Arten unerforscht in den Tiefen der Ozeane.

Essig hilft
Einen wichtigen Rat sollte man nach einer Begegnung mit einer Salzwasser-Qualle auf jeden Fall beherzigen: Nicht dem instinktiven Drang nachgeben, unter die Süßwasserdusche zu laufen. Denn dann explodieren durch die Osmose die Nesselzellen. Mit Essig kann man in 80 bis 90 Prozent der Fälle nichts falsch machen.

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Wolken, im SW etwas Regen -1/5°

In den Niederungen im Norden und Osten sowie am Alpenostrand steigen die Chancen auf Lücken in der feuchten Schicht und damit auf ein paar Sonnenstrahlen. Von Südwesten ziehen aber mehr und mehr Wolken auf und sorgen bis zum Abend vor allem in Tirol und Vorarlberg sowie später auch in Salzburg und Osttirol für Regen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 900 und 1500m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West. Die Nachmittagstemperaturen umspannen 2 bis 11 Grad, mit den höchsten Werten in mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht auf Samstag breiten sich von Westen mehr und mehr dichte Wolken aus, die anfangs in Vorarlberg und Tirol Regen, in Lagen oberhalb von 900 bis 1400m Seehöhe Schneefall bringen. Bis zum Morgen breiten sich die leichten Niederschläge entlang der Alpennordseite bis Oberösterreich aus. Weiter im Osten und Südosten startet die Nacht hingegen anfangs noch aufgelockert bewölkt, stellenweise gibt es aber auch noch besonders hartnäckige Hochnebelfelder. Der Wind weht allgemein nur schwach bis mäßig bei Tiefsttemperaturen zwischen minus 4 und plus 3 Grad.
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