23. Februar 2023 | 10:48 Uhr

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Hellste Planeten treffen sich

Planetenrendezvous am Himmel zu bestaunen

Bald gibt es ein markantes Stelldichein der beiden hellsten Planeten am Abendhimmel. Venus und Jupiter werden selbst in der Großstadt kaum zu übersehen sein.

2023 ist ja nicht gerade reich an besonderen Himmelsereignissen wie Finsternissen, also sollte man es mit Ludwig Hirsch halten und "Sternderl schaun". Eine schöne Gelegenheit dafür bietet sich Ende Februar, Anfang März, wenn sich die beiden hellsten Planeten am Abend treffen. Für einige Wochen bilden Venus und Jupiter ein markantes Doppelgestirn am westlichen Abendhimmel. Selbst in der lichtverschmutzten Großstadt sind die beiden Planeten bei klarer Sicht kaum zu übersehen.

Am engsten werden Venus und Jupiter am Abend des 1. März beisammen stehen - zumindest aus Sicht des irdischen Beobachters. Tatsächlich ist die hellere Venus an diesem Tag mehr als 100 Mio. Kilometer von der Erde entfernt, der etwas lichtschwächere Gasriese Jupiter rund 7,5-mal so weit, erklärte Alexander Pikhard von der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) gegenüber der APA.

Rendezvous nur von kurzer Dauer

Venus und Jupiter begegnen sich alle elf bis 15 Monate, allerdings sind nicht alle Treffen gleich gut zu beobachten. Das nächste Mal so auffällig wie heuer wird es im August 2025, dann allerdings in der Morgendämmerung.

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Das Planetenrendezvous ist nur von kurzer Dauer, denn Jupiter ist nur noch bis Anfang März sichtbar. Doch bis zum Frühsommer gesellt sich immer zu Monatsende die junge Mondsichel zum Abendstern, also der Venus. "Gerade diese Konstellation ist zum Anschauen besonders reizvoll. Venus und Mondsichel ergeben ein tolles Fotomotiv", sagte Michael Jäger, Obmann des Astronomischen Zentrum Martinsberg (AZM) im Waldviertel (NÖ), zur APA. 

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