15. November 2017 | 09:12 Uhr

Licht.jpg © Twitter

Zahlreiche Sichtungen

Netz rätselt über grünes Licht über Süddeutschland

Möglicherweise Zusammenhang mit Leoniden.

Ein von vielen Menschen beobachtetes helles Licht am Himmel über Süddeutschland am Dienstagabend war nach Einschätzung eines Experten eine große Sternschnuppe. "Möglicherweise war sie eine frühe Leonide", sagte Axel Quetz vom Max-Planck-Institut in Heidelberg am Mittwoch. "Der in die Erdatmosphäre eingetretene Himmelskörper könnte die Größe einer Faust oder eines Fußballs gehabt haben."

Das Objekt dürfte vollständig verdampft sein. "Ein Feuerball dieser Größe und Helligkeit kommt über Deutschland alle ein bis zwei Monate vor", sagte Quetz. Die meisten blieben allerdings unbemerkt, aufgrund des Wetters oder, weil die Phänomene zu hellen Tageszeiten auftreten. Der jährliche Sternschnuppenstrom der Leoniden erreicht in der Nacht auf Samstag seinen Höhepunkt.

Das wandernde Licht am Himmel hatte am Dienstagabend zahlreiche Menschen zum Staunen gebracht. Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach vermuteten, dass der Feuerball nicht auf ein Wetterphänomen zurückzuführen sei. Ein Twitter-Nutzer hatte geschrieben, "super hell und leicht grünlich" sei die Erscheinung gewesen. Ähnliche Meldungen gab es aus dem Saarland, Südhessen und Baden-Württemberg. Einige Nutzer berichteten von einem "Feuerball".

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W und N schaueranfällig, sonst sonniger, 8/16°

An der Alpennordseite und im Norden halten sich zunächst Restwolken und hier scheint auch tagsüber die Sonne nur zeitweise neben durchziehenden Wolkenfeldern mit Regenschauern. Schneefallgrenze 1500 bis 1800m Seehöhe. Weiter im Osten und im Süden sind die sonnigen Abschnitte häufiger und länger, zum Abend hin können dann aber auch auf die Alpensüdseite Regenschauer übergreifen. Der Wind bläst im nördlichen Alpenvorland und im Osten mäßig bis lebhaft aus West, sonst meist nur schwach. Tageshöchsttemperaturen 13 bis 20 Grad, mit den höchsten Werten im Südosten. Heute Nacht: Am Abend und zu Beginn der Nacht ziehen noch recht verbreitet Wolkenfelder durch und vor allem im Bergland sowie auch generell im Süden und Südosten kommt es zu Regenschauern. Schneefallgrenze 1500 bis 1800m Seehöhe. Von Norden her klart es allerdings im Laufe der Nacht immer öfter auf, im Bergland bleiben aber Restwolken und Hochnebelfelder zurück. Der Wind weht im Osten noch teils mäßig aus West, sonst ist es schwach windig. Tiefsttemperaturen 2 bis 9 Grad.
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