24. November 2016 | 08:24 Uhr

nasa-1.jpg © NASA

Wettbewerb

NASA sucht Erfinder für Weltraum-Klo

US-Weltraumbehörde schreibt Preis in Ideenwettbewerb aus.

Mit einem Ideenwettbewerb will die US-Weltraumbehörde NASA ein drängendes Problem lösen: Bis Mitte Dezember sollen Erfinder Vorschläge einreichen, wie Astronauten im Weltall auf Langzeitflügen den Klogang hygienisch sicher erledigen können, hieß es in einem Internetaufruf. Für die drei besten Ideen würden jeweils 30.000 Dollar (28.000 Euro) gezahlt.

Binnen drei Jahren sollen sie zur Einsatzfähigkeit gebracht werden. Hintergrund des Aufrufs ist, dass sich die NASA auf immer längere Flüge ins All vorbereitet. Sie hofft nun auf Vorschläge, wie Astronauten bis zu sechs Tage lang mit einem am Körper getragenen System Urin und Kot entsorgen können, ohne dabei eine eigentliche Toilette aufsuchen zu müssen.

Alte Lösung: Windeln

"Die alte Standardlösung bestand aus Windeln", heißt es in dem Aufruf unter www.herox.com/SpacePoop. "Die Windel ist aber nur eine sehr vorübergehende Lösung, für mehr als einen Tag ist sie keine gesunde und schützende Option."

Das Problem ist, dass sich Raumfahrer auf den Flügen ins All in einem abgeschlossenen Schutzanzug befinden, in dem sie sich selbst nicht anfassen können. "Sie können sich nicht einmal an der Nase kratzen", erklärte die Nasa. Deswegen müsse die Raumfahrertoilette weitgehend automatisch arbeiten.

In der vergangenen Woche etwa hatten die drei Astronauten, die mit einer Sojus-Kapsel zur Internationalen Raumstation ISS flogen, zwei Tage lang ihr Geschäft nicht erledigen können. So lange dauerte der Flug aus Kasachstan zur ISS.

Ein generelles Problem besteht darin, dass sich Kot und Urin unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit nach dem Ausscheiden an Flächen haften können, wenn sie nicht anderweitig abgesaugt werden. "Niemand will, dass solche Flüssigkeiten oder Substanzen sechs Tage lang am Körper kleben", erklärte die Nasa.

 

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Schaueranfällig, im O und S etwas Sonne, 1/7°

Während von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich sowie auch in Osttirol bereits am Vormittag dichte Wolken überwiegen, scheint weiter im Osten und Südosten anfangs noch die Sonne. Bald werden jedoch auch hier von Westen die Wolken dichter und entlang der Alpennordseite bis ins Wald- und Mostviertel sowie in der westlichen Steiermark setzen schließlich Regen und Schneefall ein. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 400 und 900m Seehöhe. Aber auch in den östlichen und südöstlichen Landesteilen können bis zum Abend einzelne Schauer nicht völlig ausgeschlossen werden. Etwas freundlicher ist es generell von Osttirol ostwärts. Der Wind kommt aus West bis Nord und weht vor allem nördlich des Alpenhauptkammes mäßig bis lebhaft, im Bergland auch stark. Von minus 4 bis plus 4 Grad in der Früh, tagsüber 4 bis 13 Grad.
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