22. Jänner 2020 | 09:29 Uhr

spinne.jpg © Australia Reptile Park

Nächstes Drama in Australien

Nach Feuer und Flut: Invasion der Giftspinnen

Ein Biss der Trichternetzspinne kann für den Menschen tödlich enden.

Australien kommt weiter nicht zur Ruhe. Nach den Bränden der letzten Wochen werden zahlreiche Orte jetzt von Giftspinnen heimgesucht. In den letzten Tagen haben heftige Regenfälle zwar in Teilen Australiens die Löscheinsätze gegen die riesigen Buschfeuer begünstigt. Allerdings fielen in einigen Gebieten des Bundesstaates Queensland im Nordosten am Wochenende so große Niederschlagsmengen, dass Straßen und Autobahnen unter Wasser standen und die Behörden vor gefährlichen Springfluten warnten.
 

Spinnen-Invasion

In den betroffenen Gebieten an der Ostküste Australiens kamen zahlreiche Spinnen und Schlangen aus ihren Verstecken, darunter auch die giftige Trichternetzspinne. Experten warnen nun vor einer echten Invasion: Die derzeitigen Bedingungen seien perfekt für die Gliederfüßer. 
 
Am Mittwoch teilte der australische Reptilienpark in Somersby im Bundesstaat New South Wales mit, dass die Spinnenaktivität in den letzten Tagen zugenommen habe.
 
 

Tödlicher Biss

"Wegen des jüngsten Regens und der heißen Tage, die wir jetzt erleben, werden sich Trichternetzspinnen in Bewegung setzen", sagte Parksprecher Daniel Rumsey in einem Facebook-Video. "Trichternetzspinnen sind eine der gefährlichsten Spinnen auf dem Planeten, und wir müssen sie sehr ernst nehmen."
 
Der Biss der Trichternetzspinne kann auch für den Menschen eine erhebliche Gefahr darstellen. Das Gift kann tödlich sein, allerdings gibt es seit 1981 keinen dokumentierten Todesfall mehr. 

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Viele Wolken, teils mit Regen. 7/17°

Insgesamt sind viele Wolkenfelder vorhanden, auch nennenswerte Mengen an Saharastaub in der Luft sorgen für eine zusätzliche Himmelstrübung. Vor allem in der Osthälfte gibt es aber auch Auflockerungen mit kurzen sonnigen Abschnitten. Im Westen und Südwesten ist mit Regenschauern zu rechnen, sonst bleibt es trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten lebhaft, entlang der föhnigen Alpennordseite teils stark, aus Ost bis Südwest. Die Tageshöchsttemperaturen betragen 11 bis 21 Grad. Heute Nacht: Die Nacht verläuft von kurzen Auflockerungen abgesehen oft trüb und besonders in der Westhälfte ist zumindest zeitweise mit Regen zu rechnen. Weiter nach Osten zu sind nur einzelne Regenschauer zu erwarten. Die Schneefallgrenze sinkt im Westen auf 1500 bis 1900m Seehöhe, sonst liegt sie meist über 2000m Seehöhe. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Südost bis West. Es kühlt auf 5 bis 11 Grad ab.
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