27. Juli 2016 | 08:48 Uhr

mammendorf1.jpg © AFP

Deutschland

Mysteriöser Kornkreis in Bayern aufgetaucht

Die geometrische Figur zieht zahlreiche Schaulustige und Alien-Fans an.

Im bayrischen Mammendorf ist ein riesiger Kornkreis aufgetaucht. Die geometrische Figur hat einen Durchmesser von 180 Metern und zieht seit ihrer Entdeckung zahlreiche Schaulustige und Alien-Fans auf das nahe einem Baggersee gelegene Feld.

Der Bauer, der die Halme seines Weizens in symmetrischen Mustern niedergewalzt fand, stellte mittlerweile Strafanzeige und stellte eine Kasse auf, in die Besucher Geld einwerfen können. Die Polizei wies Besucher darauf hin, dass das Betreten des Feldes ohne Genehmigung als Sachbeschädigung geahndet werden könnte.

Wie kommen die Kreise ins Feld?

Für Kornkreise gibt es zahlreiche Erklärungsversuche. Einfache Kreise können durch Erdmagnetismus entstehen - wenn sich magentische Felder verschieben, wird das Getreide elektrisiert und dadurch geplättet. Jäger wiederum machen liebestolle Rehe dafür verantwortlich. Im Liebes-Vorspiel folgen die Rehböcke ihren Angebeteten hartnäckig und trieben sie dabei auch im Kreis, bis sie zur Paarung bereit sind.

Aufwändige Muster wie in Mammendorf sind in den meisten Fällen das Werk von Menschenhand. Korn-Künstler oder Spaßvögel legen das Getreide in nächtlicher Arbeit flach. Mit Hilfe von Stelzen wandern die Macher dabei in die Felder, ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen. Bereits 2015 gab es im unweit von Mammendorf gelegenen Alling Kornkreise. Die perfekten Formen lassen auf die Verwendung von GPS-Navigationsgeräten schließen.

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
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