27. September 2016 | 08:28 Uhr

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Starkregen

Monsun setzt Teile Thailands unter Wasser

Monsunregen überschwemmte Tausende Dörfer - zahlreiche Tempel unter Wasser.

Nach heftigem Monsun-Regen sind in Thailand Tausende Dörfer überschwemmt. 20.000 Familien seien Leidtragende, berichtete die Behörde für Wassermanagement am Dienstag.

Betroffen ist auch eine der größten Touristenattraktionen des Landes, Ayutthaya. In der alten Königsstadt rund 80 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bangkok stehen zahlreiche Tempel unter Wasser. In Sukhothai mehr als 400 Kilometer nördlich von Bangkok seien schon fast 7.000 Quadratkilometer Land überschwemmt.

Die Wetterbehörde sagte für das Wochenende im Norden des Landes weitere heftige Regenfälle voraus. Die Wasserpegel stiegen weiter, warnte die Behörde. Insgesamt seien 17 der 76 thailändischen Provinzen im Norden und Nordosten und in der Zentralregion betroffen.

Auch der Chao Phraya, der durch die Millionenstadt Bangkok fließt, könne stellenweise über die Ufer treten, warnte die Behörde. Es dürften aber nur Straßen direkt am Fluss bedroht sein. 2011 hatten verheerende Überschwemmungen in den Außenbezirken und rund um Bangkok Zehntausende Häuser und zahlreiche Industrieparks vor allem mit ausländischen Fabriken und Betrieben unter Wasser gesetzt.

 

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