13. März 2017 | 15:50 Uhr

Mars Mensch © Symbolbild/Getty Images

Wissenschaftler zeigen

Menschen würden am Mars zu Mutanten werden

Was mit uns passieren könnte, wenn wir den roten Planeten besiedeln.

Die Diskussion um die Besiedelung des Mars durch uns Menschen ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Thema. Aber wie würde ein Leben auf dem roten Planeten wirklich aussehen? Wissenschaftler haben sich jetzt damit beschäftigt. Verschiedene Komponenten würden uns das Leben am Nachbarplaneten äußerst erschweren. Zum einen setzt uns die Temperatur ziemlich zu. Denn seine rote Farbe hat nichts mit Hitze zu tun. Im Gegenteil: dort hat es oft bis zu minus 125 Grad. In der Antarktis hat es zum Vergleich minus 61 Grad.

Außerdem ist Stickstoff jenes Element mit dem größten Anteil in der Erdatmosphäre. Am Mars sieht die Sache anders aus. Dort ist Kohlendioxyd am stärksten vertreten. Auch hier der Vergleich: Auf der Erde beträgt der CO2-Anteil 0,04 Prozent. Auf dem Mars hilft also auch Bäume pflanzen nichts mehr – vor allem ohne Wasser.

Mutanten auf dem Mars

Diese Gedanken hat sich auch der amerikanische Biologe Scott Solomon gemacht. In seinem Buch „Future Humans: Inside the Science of Our Continuing Evolution“ (z.D. „Zukünftige Menschen: Im Inneren unserer ständigen Evolution“) behandelt er genau solche Szenarien. Er ist sich sicher, dass in derartigen Umständen, wie ein Leben auf dem Mars, der „Gründereffekt“ ins Spiel kommt. Damit wird eine genetische Abweichung einer Spezies beschrieben, die sich im Gegensatz zu ihrer Stammpopulation, den Begebenheiten ihrer neuen Umwelt anpassen muss. Die Folgen wären dramatisch. Denn die neue „Gründerpopulation“ übernimmt nicht alle Individuen seiner Ausgangsart. Dies kann schließlich zu Mutationen führen. Das heißt, das die nachkommenden Generationen auf dem Mars wahrscheinlich nicht, wie Menschen auf der Erde sein werden.

Allerdings kann man diese Mutationen nicht innerhalb einer oder zwei Generationen beobachten. Es würde einige hundert Generationen dauern oder gar mehrere tausend Jahre bis wir eine offensichtliche Veränderung erkennen könnten. Diese Zeitspanne wäre aber auf der Erde noch langsamer. Denn den „Gründereffekt“ kann man häufig bei Tieren oder Pflanzen auf Inseln beobachten. Dort dauert es aber noch länger.

Dicke Knochen, orange Haut

Hier ein paar Beispiele, wie sich unser Körper am Mars entwickeln könnte. Durch die schwächere Gravitation nimmt unsere Knochendichte ab. Dies hätte zur Folge, dass wir uns diese leichter brechen würden. Der Menschen-Mutant hätte dann dickere Knochen. Außerdem ist die Strahlung am Mars deutlich erhöht. Der Mutant müsse darauf mit einer erhöhten Karotin-Produktion reagieren. Das macht die Haut allerdings orange, ein bisschen wie eine Karotte.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15

Erst sonnig, von NW gewittrige Schauer, 9/18°

Am Nachmittag bringt eine Kaltfront von Westen her immer öfter Regenschauer und Gewitter, schließlich auch im zunächst noch sonnigeren Osten und Süden. Mit der Störungszone frischt lebhafter bis kräftiger Westwind auf. Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 15 bis 24 Grad. Heute Nacht: In der Nacht zieht die Kaltfront bald ostwärts ab und letzte Regenschauer und Gewitter, vor allem entlang der Alpennordseite sowie auch im Osten und Südosten klingen allmählich ab. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1200 bis 1500m Seehöhe. Im Bergland halten sich Restwolken eher hartnäckig, sonst lockert es später mehr und mehr auf. Der Wind bläst im Osten noch mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest, sonst lässt er deutlich nach. Tiefsttemperaturen 1 bis 9 Grad.
mehr Österreich-Wetter