10. Februar 2014 | 07:00 Uhr

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Melbourne

Buschbrände wüten im Südosten Australiens

Schlimmstes Feuer seit 2009. Zwanzig Häuser in Mitleidenschaft gezogen.

Im Südosten Australiens toben die schlimmsten Buschbrände seit fünf Jahren. Das Feuer bedrohe die Außenbezirke der zweitgrößten australischen Stadt, Melbourne, teilten die Behörden am Montag mit. 20 Wohnhäuser seien in Mitleidenschaft gezogen, sagte der Premierminister von Victoria, Dennis Naphtine. Zehntausende Hektar Land wurden verwüstet. Zunächst gab es keine Angaben über Tote oder Verletzte.

"Schwarzer Samstag"

Der Buschbrand von 2009 mit 173 Toten grub sich als "Schwarzer Samstag" tief ins kollektive Gedächtnis ein. Buschbrände kommen allerdings in Australien in den Monaten Dezember bis Februar des öfteren vor. Nach Einschätzung von Experten nehmen die Hitze- und Dürreperioden in Australien bedingt durch den Klimawandel zu.
 

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Nahezu strahlender Sonnenschein, 9/24°

Auch am Dienstag steht viel Sonnenschein bevor. Vor allem inneralpin und im Süden ist mit Frühnebel zu rechnen, dieser löst sich aber rasch auf. Danach scheint im ganzen Land die Sonne nahezu ungestört. Oft ist es sogar wolkenlos. Zeitweise durchziehende, dünne Schleierwolken stören dabei kaum. Im westlichen Bergland können am Nachmittag Quellwolken entstehen, sie bleiben aber meist harmlos. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten auch lebhaft aus Ost bis Südost. Frühtemperaturen 4 bis 12 Grad, Tageshöchsttemperaturen 19 bis 28 Grad, mit den höchsten Werten wieder im Westen.
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