30. Juli 2015 | 09:56 Uhr

fischsterben7.jpg © Corpo Forestale

Meer zu warm

Massen-Fischsterben in Italien

200 Tonnen Fische und Aale sind in nur drei Tagen gestorben.

In der Toskana herrscht Alarmstufe Rot wegen eines Fischsterbens im Tyrrhenischen Meer. Tausende von Fischkadavern schwammen in der Lagune der renommierten Ortschaft Orbetello im Herzen der exklusiven toskanischen Bade-Halbinsel Monte Argentario. 200 Tonnen Fische und Aale seien in drei Tagen gestorben, berichteten italienische Medien.

Die Fischer klagen über Schaden in Höhe von zehn Millionen Euro. Für das Fischsterben wird die hohe Wassertemperatur in der Lagune verantwortlich gemacht, die in den letzten Tagen ein Rekordhoch von 34 Grad erreicht hat. Das seien zurzeit die höchsten Temperaturen im gesamten Mittelmeerraum, hieß es. Fischer versuchten, kühles Wasser in die Lagune zu pumpen, doch die Maßnahme genügte nicht, um das Fischsterben zu stoppen.

Tonnen von Fischkadavern mussten weggeräumt werden. Die Sorge ist, dass die verwesenen Kadavern zu einem hygienischen Notstand am Höhepunkt der touristischen Saison führen könnte. Der Bürgermeister von Orbetello forderte Maßnahmen zur Unterstützung der betroffenen Fischer.

Nicht allein die Toskana ist vom Fischersterben belastet. Verluste von bis zu 40 Prozent wurden bei der Zucht von Meeresfrüchten in den norditalienischen Regionen Venetien, Friaul und Emilia Romagna gemeldet, berichtete der Landwirtschaftsverband Coldiretti. Auch in diesem Fall seien die hohen Wassertemperaturen für das Sterben der Meeresfrüchte verantwortlich.
 

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7

Zeitweise sonnig, lokale Schauer, 12/22°

An der Alpennordseite, vom Bodensee bis in das Salzkammergut halten sich bis zum Vormittag noch einige Wolken, die auch noch ein paar Regenschauer bringen. In den übrigen Bereichen machen sich zunächst einige hohe Wolken bemerkbar, am Nachmittag bilden sich zusätzlich im Nordosten und Osten Quellwolken. Ganz im Nordosten können am Nachmittag und Abend auch stellenweise Regenschauer niedergehen. Zwischendurch scheint dann die Sonne, am sonnigsten wird es voraussichtlich in der Steiermark und im südlichen Oberösterreich. Der Wind weht im Westen schwach bis mäßig, sonst mäßig bis lebhaft, im Osten zum Teil auch stark, aus West bis Nord. Am Nachmittag hat es von Nord nach Süd 14 bis 23 Grad.
mehr Österreich-Wetter