09. Oktober 2015 | 12:30 Uhr

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Curiosity

Mars-Rover untersucht verschwundenen See

Bis zu 10.000 Jahre lang soll der See existiert haben - lang genug für Lebensformen.

Der Mars-Rover "Curiosity" untersucht derzeit einen riesigen Krater. Die Forscher der Rover-Mission der NASA glauben, dass der Gale-Krater rund um Mount Sharp einst mit Wasser gefüllt war - und zwar bis zu 10.000 Jahre lang. Diese Zeitspanne sei ausreichend, um primitives Leben entstehen zu lassen.

"Untersuchungen des Rovers zeigen, dass es vor etwa 3,8 bis 3,3 Milliarden Jahren oberhalb des Kraters Flüsse und Seen gegeben hat, die Sediment ablagerten", erklärt NASA-Forscher Ashwin Vasavada. Bei dem Sediment handle es sich um die Basis des Mount Sharp, dessen Gipfel heute 5.000 Meter über dem Grund des Kraters liegt.

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So sieht der Gale-Krater heute aus; Bild: NASA


Curiosity arbeitet sich nun Meter um Meter am Berg hinauf, um neue Proben zu nehmen. Die Forscher erhoffen sich Rückschlüsse darauf, wie sich die chemische Zusammensetzung des Wassers und der Atmosphäre im Lauf der Zeit verändert haben.

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Blick auf Mount Sharp vom Rover aus; Foto: NASA

Ende September hatte die NASA erstmals Beweise für flüssiges Wasser auf dem Mars gefunden. Es handelt sich um Salzlake-Bäche, die möglicherweise auch auf Bakterien und mikrobielles Leben auf dem Roten Planeten schließen lassen.

Wissenschafter gehen schon lange davon aus, dass früher reichlich Wasser auf dem roten Planeten floss und dadurch die Täler und Schluchten auf dem Mars entstanden sind. Größere Klimaveränderungen sollen das geändert haben. Während laut NASA früher fast die Hälfte der nördlichen Hemisphäre des Mars ein bis zu 1,6 Kilometer tiefer Ozean gewesen sei, sei das meiste Wasser dort heute gefroren.


 

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