09. September 2017 | 23:40 Uhr

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1,3 Mio. Menschen ohne Strom

LIVE-TICKER: "Irma" setzt Florida unter Wasser: Mehrere Tote

Überflutungen im Osten, mehrere Meter ins Meer verschobene Küstenlinie im Westen.

Mit gewaltiger Zerstörungskraft hat Hurrikan "Irma" am Sonntag Florida erreicht. Schwerste Schäden drohten fast im gesamten Bundesstaat. Der Sturm brachte weitreichende Überflutungen - Fernsehbilder zeigten Überschwemmungen in der Innenstadt von Miami. Der Wetterdienst meldete mehrere Tornados an der Ostküste. Der Hurrikan zog langsam über die Westküste nach Norden.

Strombetreiber sagten, etwa zwei Millionen Menschen seien in ganz Florida ohne Strom. Da der Sturm über viele Stunden nordwärts ziehen sollte, wurden weitere Schäden erwartet. "Irma" gilt als extrem gefährlich. Meteorologen warnten vor schweren Regenfällen und Sturmfluten.

"Land unter"

Sonntagnachmittag (Ortszeit) wurde Irma zwar von der zweithöchsten Kategorie 4 auf Kategorie 3 herabgestuft, an Gefährlichkeit büßte der Sturm aber nichts ein. Gegen 9.00 Uhr Ortszeit hatte "Irmas" Auge mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern die Inselkette Florida Keys erreicht. Dort hieß es vielerorts "Land unter".

Später am Tag entwickelten sich an der Ostküste allein binnen einer Stunde sechs Tornados, wie der nationale Wetterdienst berichtete. Mit weiteren Wirbelstürmen müsse gerechnet werden. Auch für Miami wurde eine Tornadowarnung ausgegeben. In der Millionenmetropole brachen mindestens zwei große Baukräne im Sturm zusammen, meldete der "Miami Herald". Wie der Sender ABC in Florida berichtete, starben am Sonntagvormittag (Ortszeit) drei Menschen bei vom Wetter mitverursachten Verkehrsunfällen.

Florida Key West Irma © Reuters

Nach jüngsten Prognosen sollte der Hurrikan weiter westlich vor der Küste Floridas nordwärts ziehen, allerdings nicht so weit westlich wie zuletzt angenommen. So stieß das Auge des Sturms am Sonntagnachmittag (Ortszeit) südlich der Stadt Naples an der Westküste aufs Festland. Dort wurde mit ausgedehnten Überschwemmungen gerechnet. In der nördlich gelegenen Großstadt Tampa wurde eine Ausgangssperre ab 18 Uhr verhängt. Tampa ist die größte Stadt an der Westküste Floridas.

Kein Meer im Westen

"Irma" ist breiter als die Halbinsel, was zu einer kuriosen Situation führte. Während der riesengroße Wirbel an der Ostküste für Überflutungen sorgte und sich die Wassermassen etwa durch die Innenstadt Miamis wälzten, drückte der Sturm das Wasser im Westen von der Küste weg. Dort standen die Hafenbecken leer, Strandpromenaden waren meterweit vom Meer entfernt.

Die Meteorologen warnten aber, dass das Wasser in einer Art gewaltigen Schaukelbewegung zurück an die Westküste kommen sollte, während es im Osten dann zurückfließen würde. Von Fort Myers bis hoch nach Tampa bereiteten sich die verbliebenen Menschen auf das Schlimmste und bis zu 4,5 Meter hohe Sturmfluten vor. "Das Schlimmste kommt, wenn das Auge durchgezogen ist - dann kommt das Wasser", sagte ein Meteorologe bei CNN.

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In Florida waren zuvor mehr als 6,5 Millionen Menschen aufgefordert worden, ihre Häuser zu verlassen und sich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen. Das entspricht rund 30 Prozent der Bevölkerung des Bundesstaates - es war eine der größten Evakuierungsaktionen in der Geschichte der USA. Weit über 100.000 Menschen harrten in Notunterkünften aus. Vor allem die vielen, mitunter hilflosen Senioren in dem als Pensionistenparadies bekannten Bundesstaat stellten den Katastrophenschutz vor große Herausforderungen. Viele ältere Menschen weigerten sich nämlich, ihre Häuser zu verlassen. Beim Hurrikan "Katrina" im Südosten der USA waren einer Studie zufolge 2005 fast die Hälfte der Opfer älter als 75 Jahre.

Österreichern gelang Flucht

Sämtlichen Österreichern in Florida durfte rechtzeitig die Flucht gelungen sein. Außenamts-Sprecher Thomas Schnöll sagte am Sonntag der APA: "Wir gehen davon aus, dass bei allen die Evakuierung funktioniert hat." Ein Indiz dafür sei, dass es bisher keine Anrufe besorgter Angehöriger gegeben habe.

Gouverneur Rick Scott mobilisierte 7000 Mitglieder der Nationalgarde. Florida sei insgesamt gut auf den Hurrikan vorbereitet, sagte er. Man dürfe den Sturm jedoch auf keinen Fall unterschätzen. Scott rief alle Menschen in den Evakuierungszonen erneut eindringlich dazu auf, sich in Schutzräume zu begeben. US-Präsident Donald Trump ließ sich von seinem Stab laufend über die Situation in Florida informieren.

Miami Florida Irma Hurrikan © Reuters

Auch in benachbarten Bundesstaaten Floridas wurde der Notstand ausgerufen. Für einige Gebiete im Süden von Georgia galten Hurrikanwarnungen. In Alabama mobilisierte Gouverneur Kay Ivey vorsorglich die Nationalgarde.

Schwere Schäden in der Karibik

"Irma" hält die Region bereits seit Tagen in Atem. Bei seinem Zug durch die Karibik hatte der Sturm nach inoffiziellen Schätzungen mehr als 20 Menschen das Leben gekostet, einige Gebiete gelten als unbewohnbar. Schwere Schäden gab es unter anderem auf den Inseln Barbuda, Saint-Martin, Saint-Barthelemy, sowie den Jungferninseln. Der niederländische König Willem-Alexander besuchte am Sonntagnachmittag die Antilleninsel Curacao, wo er Opfer des Hurrikans traf. Am Montag wurde er in der von "Irma" heimgesuchten Insel Sint Maarten erwartet. Der französische Präsident Emmanuel Macron kündigte für Dienstag einen Besuch im französischen Teil der Antillen-Insel, Saint-Martin, an.

Am Samstag war "Irma" in Kuba auf Land getroffen. Die Parteizeitung "Granma" meldete schwere Sachschäden, Stromausfälle und Überschwemmungen in den Küstengebieten. Wellen erreichten eine Höhe von neun Metern oder mehr. Sturmfluten spülten Meerwasser 500 Meter landeinwärts, berichtete der staatliche Wetterdienst. Hunderttausende Menschen hatten sich vor dem Sturm in Sicherheit gebracht.

Hier kann man "Irma" verfolgen

 23:11
 

"Irma" auf Kategorie 2 herabgestuft

Der Hurrikan bleibt jedoch weiterhin gefährlich.

 22:58
 

Trump in Sorge: "Monster

US-Präsident Donald Trump hat sich besorgt über die erwartete Auswirkungen des Hurrikans "Irma" gezeigt. "Irma" sei ein "großes Monster", sagte Trump am Sonntag in Washington. Der Sturm werde hohe Schäden anrichten. Aktuell gehe es aber zunächst um die Rettung von Menschenleben. Er selbst werde "sehr bald" Richtung Florida aufbrechen.

 22:24
 

Hier befindet sich "Irma" gerade

 22:03
 

Nächstes Ziel: Naples

"Irma" zieht die Westküste des Bundesstaates Florida in nördlicher Richtung hinauf und bringt schwere Schäden mit sich. Laut dem Nationalen Hurrikanzentrum NHC sollte der Hurrikan bei der Stadt Naples neuerlich auf Land treffen und für Überschwemmungen sorgen.

 21:39
 

Niederländischer König besucht Opfer von Hurrikan in Karibik

Der niederländische König Willem-Alexander hat auf der Karibik-Insel Curacao Opfer des verheerenden Hurrikans "Irma" besucht. Der Monarch traf am Sonntagnachmittag (Ortszeit) auf der niederländischen Insel ein und wollte sich dort auch über die Hilfsaktion der niederländischen Armee auf der Antillen-Insel Sint Maarten informieren, teilte die Regierung in Den Haag mit.

Die Opfer waren zuvor von der schwer getroffenen Insel Sint Maarten ausgeflogen worden. Der Monarch sollte am Montag Sint Maarten selbst besuchen. Die zum Königreich gehörende Insel war schwer von dem Hurrikan getroffen worden. Gut 70 Prozent der Infrastruktur wurden zerstört. Vier Menschen kamen um, rund 40 wurden verletzt.

 21:28
 

Sechs Tornados in einer Stunde

An der Ostküste Floridas haben sich allein binnen einer Stunde sechs Tornados entwickelt. Das berichtete der nationale Wetterdienst. Mit weiteren Wirbelstürmen müsse gerechnet werden. Auch für die Metropole Miami wurde eine Tornadowarnung herausgegeben. Florida wurde am Sonntag von Hurrikan "Irma" heimgesucht, der zuvor eine Spur der Verwüstung durch die Karibik gezogen hatte.

 21:22
 

ÖSTERREICH-Reporter über Tornados und Stromausfälle in Miami

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Ausgangssperre ignoriert: Verhaftungen

In Palm Beach wurden 43 Menschen verhaftet, weil sie eine behördliche Ausgangssperre ignoriert hatten.

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Macron reist am Dienstag ins Überseegebiet Saint-Martin

Der französische Präsident Emmanuel Macron wird am Dienstag in das massiv vom Hurrikan "Irma" getroffene Überseegebiet Saint-Martin in der Karibik reisen. Macron werde am Dienstag in der Früh "mit Hilfsgütern und Verstärkung" in die Karibik aufbrechen, sagte Innenminister Gerard Collomb am Sonntag nach einem Treffen mit dem Präsidenten im Elysee-Palast.

 20:24
 

+++ "Irma" verliert über Florida an Kraft: Kategorie 3 +++

"Irma" hat auf seinem Weg über Florida an Kraft verloren. Der Sturm sei mittlerweile ein Hurrikan der Kategorie 3 mit Windgeschwindigkeiten von 195 Stundenkilometern, teilte das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) der USA am Sonntagnachmittag (Ortszeit) mit. Wenige Stunden zuvor hatte "Irma" die Südspitze Floridas erreicht und bewegte sich langsam an der Westküste der Halbinsel nordwärts.

 20:22
 

"Irma" kommt Festland näher als gedacht

Nach jüngsten Prognosen sollte der Hurrikan etwas westlich vor der Küste Floridas nordwärts ziehen, allerdings nicht so weit westlich wie zuletzt angenommen. Das bedeutet, er kommt dem Festland an der Westküste doch näher als gedacht. Und wenn sich der Kern nur wenige Meilen ändert, zieht das große Konsequenzen für umliegende Ortschaften nach sich.

Das Problem: "Irma" ist breiter als die Halbinsel Florida. Abgesehen von heftigem Regen sorgte der riesengroße Wirbel auf seiner "rechten" Seite, also an der Ostküste, für erste Überflutungen, während er "links" das Wasser zunächst von der Westküste wegdrückte. In einer Art gewaltigen Schaukelbewegung sollte das Wasser dann an die Westküste zurückkommen, während es im Osten zurückfließen sollte.

 19:49
 

Drei Todesopfer in Florida bestätigt

Im Zusammenhang mit dem Hurrikan "Irma" sind in Florida mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Es handle sich um zwei Männer und eine Frau, die am Samstag und Sonntag bei durch Sturmböen und starke Regenfälle verursachten Verkehrsunfällen ums Leben gekommen seien, bestätigten die Behörden am Sonntag.

 19:33
 

Video aus Miami

 19:14
 

Niederlande: Vier Tote durch "Irma" auf Sint Maarten

Nach dem verheerenden Hurrikan "Irma" hat sich die Zahl der Todesopfer auf der niederländischen Karibik-Insel Sint Maarten auf vier erhöht. Zwei Tote waren am Sonntag von der Küstenwache gefunden worden, sagte der niederländische Premierminister Mark Rutte am Sonntagabend in Den Haag. Bisher waren die Behörden von zwei Todesopfern ausgegangen. Rund 40 Menschen waren verletzt worden, elf schwer.

Niederländische Militärs hatten am Wochenende Verletzte und Kranke auf die ebenfalls niederländische Karibikinsel Curacao ausgeflogen. Insgesamt sind in der Karibik nach inoffiziellen Schätzungen mehr als 20 Menschen durch den Hurrikan "Irma" ums Leben gekommen.

 18:52
 

Video zeigt Überschwemmungen in Miami

 18:49
 

Forscher: "Irma" mit "Harvey" historische Hurrikankombination

Zum zweiten Mal in nur gut zwei Wochen sind die USA von einem Hurrikan der zweithöchsten Kategorie 4 getroffen worden - das hat es nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen gegeben.

Am 25. August erreichte "Harvey" die texanische Küste mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde. "Irma", die am Sonntag mit der Inselkette Florida Keys an der Südspitze Floridas eintraf, hatte ähnliche Windstärken. "Irma" war zuvor der stärkste jemals über dem Atlantik gemessene Hurrikan gewesen. Der Tropensturm hat eine extrem große Ausdehnung.

 18:37
 

So soll "Irma" weiterziehen

Hurrikan Irma © APA

 18:13
 

Atomkraftwerk in Florida abgeschaltet

In Erwartung von Hurrikan "Irma" ist am Sonntag im US-Bundesstaat Florida das öffentliche Leben zum Erliegen gekommen. Ein Atommeiler in Turkey Point an der Südostspitze Floridas wurde nach Angaben des Betreibers vorsorglich heruntergefahren, mehr als eine Million Haushalte des Bundesstaates waren ohne Strom. Während des Zerstörungszuges durch die Karibik kamen bereits 27 Menschen ums Leben.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 215 Stundenkilometern hatte "Irma" die Südspitze Floridas erreicht. Fast noch gefährlicher als der Wind war die Sturmflut, die fast fünf Meter hoch werden könnten. Der Wirbelsturm zog zunächst über die Inselgruppe der Florida Keys, sein Auge bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von 13 Stundenkilometern an der Westküste des "Sunshine State" entlang.

 18:07
 

ÖSTERREICH-Reporter: Überschwemmungen in Miami

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1,3 Millionen Menschen in Florida ohne Strom

Infolge des Hurrikans "Irma" sind am Sonntagvormittag (Ortszeit) 1,3 Millionen Menschen ohne Strom gewesen. Von ihnen konnten nach Angaben des Betreibers Florida Power & Light 200.000 Menschen wieder mit Energie versorgt werden.

Der Betreiber Keys Energy Services, zuständig für die Ortschaft Key West und Teile der Inselkette Florida Keys, berichtete, dass alle seiner 29.000 Kunden ohne Strom seien. Da "Irma" im Lauf des Sonntags und bis Montag weiter den Sonnenstaat hinaufziehen wird, ist mit weiteren großflächigen Ausfällen zu rechnen.

 17:54
 

Polizei warnt davor, auf Hurrikan "Irma" zu schießen

Die Hintergründe zu der Meldung lesen Sie hier: Polizei warnt: 'Nicht auf Hurrikan schießen'

 17:36
 

Baukran in Miami eingestürzt

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Kuba schwer in Mitleidenschaft gezuogen

Der Hurrikan "Irma" hat auch in Kuba schwere Schäden verursacht. Besonders schlimm wurde unter anderem die Provinz Villa Clara getroffen. In dem Fischerort Caibarien wurden reihenweise Hausdächer abgedeckt, Bäume entwurzelt und es kam zu schweren Überschwemmungen. Über die Hälfte der 40.000 Einwohner wurde in Notunterkünften in Sicherheit gebracht, vor allem Kinder, Schwangere und alte Menschen.

Hurrikan Irma Kuba © APA/AFP/ADALBERTO ROQUE Foto: APA/AFP/ADALBERTO ROQUE

 17:14
 

Hurrikan prägt Rückversicherer-Treff in Monte Carlo

Die großen Rückversicherer wie Munich Re, Swiss Re und Hannover Rück blicken gebannt auf Hurrikan "Irma" und Florida. Die erwarteten Verwüstungen durch den Wirbelsturm könnten die Branche empfindlich treffen.

Der auf Risikoanalysen spezialisierte Versicherungsdienstleister AIR Worldwide schätzt die versicherten Schäden durch "Irma" in den USA und auf mehreren karibischen Inseln auf 20 bis 65 Milliarden US-Dollar (17 bis 54 Mrd. Euro), wie er am Samstag in Boston mitteilte.

Der Großteil der Schäden würde mit 15 bis 50 Milliarden Dollar auf die Vereinigten Staaten entfallen. Die Prognosespanne ist noch ziemlich groß, denn zum Zeitpunkt der Schätzung war "Irma" noch auf dem Weg Richtung USA. Inzwischen zieht der nächste Hurrikan "José" bereits hinter "Irma" her.

 17:00
 

ÖSTERREICH-Reporter berichtet aus Miami

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Menschen auf den Straßen von Miami Beach

Derzeit haben sich noch nicht alle in Sicherheit gebracht. Manche Bewohner von Miami Beach trotzden dem Horror-Sturm und begeben sich weiterhin auf die Straßen.

Irma Miami Beach © Reuters Foto: Reuters

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Auge des Hurrikans lässt Florida Keys hinter sich

Wie das "U.S. National Hurricane Center" mitteilte, soll das Auge von Hurrikan "Irma" über die Florida Keys hinweggezogen sein.

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So hat der Monster-Hurrikan seinen Namen bekommen

Stürme haben Namen, damit man sich besser auf sie vorbereiten und sich besser an sie erinnern kann. In den 1950er-Jahren ursprünglich vom US-Hurrikanzentrum geführt, ist heute die Weltorganisation der Meteorologen (WMO) für die Liste der Namen verantwortlich.

Hier mehr dazu: 'Irma': Daher hat der Monster-Hurrikan seinen Namen

 15:45
 

Erste Überschwemmungen und starke Sturmböen in Miami

oe24.TV-US-Korrespondent Herbert Bauernebel berichtet bereits von ersten Überschwemmungen in der Millionenstadt. Zudem haben Meteorologen davor gewarnt, dass die Winde im Osten Floridas noch stärker werden können. "Die Situation in Miami eskaliert".

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Windspitzen mit bis zu 235 km/h in Florida gemessen

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Große Sorge in Miami: Halten die Schutzhallen stand?

oe24.TV-Reporter Herbert Bauernebel berichtet aus Miami:

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+++ Laut ABC: Erste Hurrikan-Tote in Florida +++

Drei Menschen sollen bei Autounfällen im Zuge des Unwetters ums Leben gekommen sein, berichtet der US-Sender ABC.

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So sieht es derzeit auf den Keys aus ....

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Die unfassbare Wucht von "Irma" ziegt dieses Video

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Weitere Kursveränderung bedeutet nichts Gutes für Küstenbewohner

Der Kurs von "Irma" hat sich weiter leicht westwärts verändert und sollte in seinem Kern etwas vor der Küste entlang ziehen. Meteorologen machten deutlich, dass das für die Küstenbewohner eine schlechte Nachricht sei, schaufele der Sturm so doch mehr Wasser auf die Küste. Von Fort Myers bis hoch nach Tampa bereiteten sich die verbliebenen Menschen auf das Schlimmste und bis zu 4,5 Meter hohe Sturmfluten vor.

 13:12
 

+++ Nördlicher Teil des Hurrikans erreicht Süden Floridas +++

Das teilte der US-Wetterdienst soeben mit. Betroffen sind hier die Keys.

Unbenannt-7.jpg

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Trotz mehrfacher Warnungen wagen sich Menschen dennoch in die Gefahrengebiete

Dieser Mann hier, der unbedingt ein Foto wollte, hatte noch einmal Glück.

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4,5 Meter hohe Sturmflutwelle rollt auf Florida zu: Mega-Überschwemmung droht

Ganze Stadtteile könnten in Florida meterhoch unter Wasser stehen. Der Grund: "Irma" zieht derzeit nur sehr langsam weiter. Somit mischt sich die Sturmflut mit dem sintflutartigen Regen. Laut Prognoaen könnten stellenweise bis zu 500 mm (!) Regen in 24 Stunden fallen. Das wäre so viel, wie in Wien im ganzen Jahr 2015 gefallen ist.

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Immer mehr Straßen in Miami füllen sich mit Wasser

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Vor rund einer Stunde sah es in Miami Beach so aus ... "Irma" ist weiter auf dem Vormarsch

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"Irma" lässt auch zahlreiche Tornados über Florida entstehen

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"Irma": Sturmböen in Miami werden immer stärker

Die Menschen suchen derweil Schutz in Hallen. Ihre Häuser haben die meisten verlassen. Gouverneur Rick Scott hat mehrmals vor den Auswirkungen und der Wucht von "Irma" gewarnt. "Riskieren Sie nicht das Leben Ihrer Familie oder Ihr eigenes".

Florida Key West Irma © Reuters

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Hurrikan wird bis 14.00 Uhr MESZ die Florida Keys erreichen

Der Hurrikan "Irma" wird nach der jüngsten Mitteilung des US-Hurrikanzentrums zwischen 7.00 und 8.00 Uhr Ortszeit (bis 14.00 Uhr MESZ) auf die Florida Keys treffen. Der besonders große und extrem gefährliche Sturm droht katastrophale Schäden anzurichten.

Nach Erreichen des Festlands dürfte "Irma" Kurs entlang der Westküste Floridas nahmen. Von Fort Myers bis nach Tampa bereitete man sich auf das Schlimmste und bis zu 4,5 Meter hohe Sturmfluten vor.

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So sieht es derzeit am Hollywood beach in Miami aus

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Noch 20.000 Menschen auf den Keys

Trotz der klaren Aufforderung seine Häuser zu verlassen und zu fliehen, sind noch immer 20.000 Menschen auf den Keys in Florida. Sie weigern sich zu fliehen und wollen dort ausharren. Das Problem: Die Keys (mehrere kleine Inseln) sind mit Brücken miteinander verbunden und diese Brücken sind ihre einzige Verbindung zum Festland. Reißt diese ab, sind die Menschen dort komplett auf sich gestellt.

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Bericht aus Miami

"In Miami wuredn bereits jetzt Hurrikan-Böen gemessen. Das ist insofern erstuanlich, da das Auge des Hurrikans noch 150 Kilometer von der Millionenstadt entfernt ist. Es scheint als hätte 'Irma' in den warmen Gewässern der Keys noch einmal Kraft getankt. Es wird Schreckliches erwartet, wenn der Hurrikan auf die Keys trifft", erklärt unser US-Korrespondent Herbet Bauernebel in Miami gegenüber oe24.TV.

Unbenannt-3.jpg

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Aber neben dem Wind, ist vor allem die Sturmflut ist das Problem. Meteorologen haben vor den gewaltigen Wassermassen gewarnt. Einige sprachen sogar von Tsunami-artigen Szenarien.

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Die Straßen in Florida werden zu Kanälen

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Erste Auswirkungen in West Palm Beach

In West Palm Beach machen sich erste Auswirkungen des Hurrikans bemerkbar. Es regnet in Strömen. Die einzelnen Regentropfen haben eine solche Wucht, dass sie auf der Haut schmerzten, berichtete eine CNN-Reporterin.

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"Irma" wird immer langsamer

Das ist allerdings fatal. In den letzten Tagen war der Hurrikan mit 20 bbis 25 km/h unterwegs. Mittlerweile sind es nur mehr 9 km/h. Dadurch hat "Irma" länger Zeit zu wüten.

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Hurrikan "verschluckt" ganzen Ozean

Vorher-/Nachher-Bilder zeigen, wie gewaltig die Kraft von "Irma" ist. Der Hurrikan "verschluckte" das ganze Wasser um sich herum und zog es in sein Zentrum. Deshalb konnte man auf den Bahamas ein seltenes Naturschauspiel bewundern. - Hier weiterlesen: „Irma“ verschluckt Ozean vor den Bahamas

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Sechs Tote in britischen Überseegebieten

Die Zahl der Hurrikan-Toten in den britischen Überseegebieten ist auf sechs gestiegen. Die Britischen Jungferninseln meldeten fünf Opfer und Anguilla einen Todesfall, berichtete die BBC am Sonntag.

Anguilla, die Britischen Jungferninseln sowie die Turks- und Caicosinseln waren am vergangenen Mittwoch von dem mächtigen Wirbelsturm "Irma" voll getroffen worden. Sie gleichen einem Trümmerfeld. Die Insel Montserrat kam noch relativ glimpflich davon.

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Tampa und Apollo Beach bedroht

Besonders betroffen sind nun die Regionen rund um Tampa und Apollo Beach. Besoners problematisch: Eigentlich wurde prognostiziert, dass der Hurrikan auf Miami trifft. Deshalb flohen einige Richtung Nordwesten nach Tampa.

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EU-Satellitenprogramm Copernicus hilft Rettern nach Hurrikan

Fernab der Katastrophe, aber per Satellit und modernster Technik mittendrin: Von einem Krisenbewältigungszentrum in Brüssel aus koordiniert die EU derzeit Hilfe für die vom verheerenden Hurrikan "Irma" verwüsteten Regionen.

Herzstück dabei sind die vom EU-Satellitenprogramm Copernicus gelieferten Erdbeobachtungsbilder, die Zerstörungen ganzer Landstriche dokumentieren, zugleich aber auch auf Stadtviertel einzoomen können. In der rund um die Uhr besetzten Schaltzentrale in Brüssel voller großer Wandbildschirme laufen zwölf Stunden nach dem Satellitenüberflug Bilder zur Analyse ein und werden an Verantwortliche in der Katastrophenregion weitergeleitet.

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Hurrikan gewinnt wieder an Kraft

In seinem Kurs auf die Inselgruppe der Florida Keys hat der Hurrikan "Irma" wieder an Kraft gewonnen. Das US-Hurrikan-Zentrum in Miami stufte den Tropensturm am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) in die zweithöchste Kategorie 4 ein. "Irma" erreichte demnach Windstärken von bis zu 210 Kilometern pro Stunde.

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oe24.TV-Reporter Herbert Bauernebel berichtet aus Florida

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Trump twittert: "Hier kommt Irma. Gott segne sie alle!"

Der US-Präsident meldete sich in der Nacht (MEZ) auf Twitter zu Wort. Er schrieb: "Der US-Küstenschutz, die FEMA (Katastrophenhilfe) und weitere Hilfskräfte sind bereit. Hier kommt Irma. Gott segne sie alle!"

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Erste orkanartige Böen erreichten am frühen Morgen Florida Keys

Die von Hurrikan "Irma" bedrohte Inselgruppe Florida Keys ist von ersten orkanartigen Böen getroffen worden. Es wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 119 Kilometern pro Stunde gemessen, wie der Nationale Wetterdienst im Kurznachrichtendienst Twitter am späten Samstagabend (Ortszeit) mitteilte.

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Floridas Gouverneur: Schon 76.000 Menschen ohne Strom

Schon die ersten Ausläufer von Hurrikan "Irma" haben in Teilen Floridas für Stromausfälle gesorgt. Mehr als 76.000 Menschen seien ohne Strom, sagte Gouverneur Rick Scott am Samstagabend (Ortszeit) bei einer live im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz. Stromausfälle gab es unter anderem in Miami und auf den Florida Keys an der Südküste des Bundesstaates.

Experten schätzen, dass mehr als eine Million Menschen ohne Strom sein könnten, wenn der Hurrikan Florida durchquert hat.

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Guten Morgen!

Heute soll der Monster-Hurrikan "Irma" mit voller Wucht auf Florida treffen. Über sechs Millionen Menschen wurden aufgerufen ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Es ist der stärkste Hurrikan, der jemals im Atlantik gesichtet wurde und auch auf Land trifft.