25. Mai 2016 | 07:40 Uhr

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Kambodscha

Ochsen sagen reiche Ernte voraus

Gutes Omen inmitten der schlimmsten Dürre seit 50 Jahren.

Gutes Omen für die Reisernte in Kambodscha: Beim jährlichen Ritual zur Vorhersage des Ernteerfolgs vertilgten zwei königliche Ochsen am Dienstag mit großem Vergnügen Reis, Bohnen, Sesam und Mais. Dagegen mieden sie Gras, Wasser und Alkohol - woraus der königliche Chef-Astrologe Kang Ken den Schluss zog, es stehe eine "reiche Ernte" bevor.

Schlimmeste Dürre seit 50 Jahren
Dies widerspricht allerdings der bisherigen Wetterlage, denn Kambodscha wird von der schlimmsten Dürre seit 50 Jahren heimgesucht. Angesichts des verwunderlichen Ausgangs der Ochsen-Prophezeiung sagte der Chef-Astrologe, es handle sich "lediglich um eine Vorhersage". An der Zeremonie am berühmten Tempelkomplex von Angkor nahmen tausende Bewohner der Region und Touristen teil.

Ein Sprecher des Nationalen Zentrums für Katastrophenschutz, Keo Vy, sagte, die Ernte werde in diesem Jahr "wegen des schlechten Wetters beschränkt" ausfallen. Die Aussaat des Reises wurde von den meisten Bauern wegen der Dürre und der hohen Temperaturen von mehr als 40 Grad hinausgezögert.

Von der gegenwärtigen Dürre sind rund 2,5 Millionen Menschen betroffen. Die Regierung beliefert 18 von 25 Provinzen mit Wasser, seitdem die Brunnen ausgetrocknet sind. Zahlreiche Tiere sind bereits verendet, darunter Rinder, Affen und ein Elefant für Touristentrips in Angkor.
 

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Erst sonnig, von NW gewittrige Schauer, 9/18°

Am Nachmittag bringt eine Kaltfront von Westen her immer öfter Regenschauer und Gewitter, schließlich auch im zunächst noch sonnigeren Osten und Süden. Mit der Störungszone frischt lebhafter bis kräftiger Westwind auf. Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 15 bis 24 Grad. Heute Nacht: In der Nacht zieht die Kaltfront bald ostwärts ab und letzte Regenschauer und Gewitter, vor allem entlang der Alpennordseite sowie auch im Osten und Südosten klingen allmählich ab. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1200 bis 1500m Seehöhe. Im Bergland halten sich Restwolken eher hartnäckig, sonst lockert es später mehr und mehr auf. Der Wind bläst im Osten noch mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest, sonst lässt er deutlich nach. Tiefsttemperaturen 1 bis 9 Grad.
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