09. April 2014 | 11:11 Uhr

kaffee.jpg © TZ Oesterreich Niesner Lisi

Dürre in Brasilien

Kaffee wird teurer

Anhaltende Trockenheit in Brasilien lässt Kaffee teurer werden.

Die anhaltende Dürre in Brasilien treibt den Kaffeepreis weiter nach oben. In New York kostete das halbe Kilo Arabica am Dienstag erstmals seit Wochen wieder mehr als zwei Dollar. Einen Rekord hatte der Preis für Arabica Mitte März mit 207,55 Dollar-Cent erreicht.

Die Ernte ist zu gering:
Brasilien ist der größte Kaffeeexporteur der Welt. Die Trockenheit in den meisten Anbaugebieten dort werde mindestens noch die nächsten zehn Tage andauern, sagte Citi-Analyst Sterling Smith. Der Januar und der Februar waren bereits sehr trocken, in diesen Monaten fällt normalerweise der Regen in Brasilien.

Der brasilianische Kaffee-Verband hatte erst am Freitag gewarnt, dass die Ernte in diesem Jahr unter dem Durchschnitt liegen wird. Der Verband erwartet zwischen 40,1 und 43,3 Millionen 60-Kilo-Säcke - ursprünglich waren 46,5 bis 50,2 Millionen Säcke erwartet worden.

Auch für Deutschland ist Brasilien Kaffeelieferant Nummer Eins:
Angebotsschwankungen wirkten sich allerdings "nur bedingt aus", sagte kürzlich Melanie Hansmeier vom Deutschen Kaffeeverband in Hamburg. Zum einen könnten Einkäufer auf andere Länder ausweichen, zum andere lasse sich Rohkaffee bis zu zwei Jahre lagern. So ließen sich Schwankungen abfedern, "bevor die Endkunden das überhaupt merken"
 

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Sonnig, im Osten auch Wolken, 6/19°

Eine Störungszone sorgt für dichte Wolkenfelder und Regenschauer, vor allem zwischen dem Tiroler Unterland und dem Mariazellerland. Die Schneefallgrenze kann zeitweise auf rund 2000m Seehöhe absinken. Sonnige Himmelsabschnitte sind im Südwesten und Westen möglich. Zudem lockert die Wolkendecke zunächst in Ober- und Niederösterreich, später auch in den übrigen Regionen nach und nach auf. Dabei kommt auch wieder die Sonne hervor. Es ist aber weiterhin mit Regenschauern und mitunter auch Gewittern zu rechnen. Der Wind bläst vielerorts mäßig bis lebhaft, in höheren Lagen auch kräftig, aus West bis Nordwest. Im Süden und Südosten bleibt es dagegen nur schwach windig. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 13 und 23 Grad, mit den höchsten Werten im Süden und in Vorarlberg. Heute Nacht: In den Abendstunden klingen die Schauer abseits der Berge weitgehend ab und auch die Wolkendecke lockert hier weitgehend auf. In den Bergen halten sich die Wolken noch länger und es kann auch noch bis in die Nacht hinein zu Regenschauern kommen. Erst in der zweiten Nachthälfte lockert es auch hier meist auf. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland teils noch lebhaft aus Nordwest. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 1 und 10 Grad.
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