05. Februar 2020 | 09:41 Uhr

skilift © (c) APA/ Helmut Fohringer

Statistik

Jänner 2020 war weltweit heißester der Geschichte

Höchste CO2-Konzentration in der Atmosphäre seit mindestens 800.000 Jahren.

Der vergangene Monat war weltweit der heißeste Jänner seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Wie der Copernicus-Dienst zum Klimawandel, C3S, am Dienstag mitteilte, war die durchschnittliche Temperatur 0,03 Grad Celsius höher als im bisher heißesten Jänner im Jahr 2016. Damals hatte das Wetterphänomen El Nino die weltweiten Temperaturen auf absolute Rekordhöhe getrieben.
 
Weltweit lagen die Temperaturen im Jänner 2020 0,77 Grad über dem Mittel der Vergleichsjahre 1981 bis 2010. Besonders hoch war der Anstieg in Europa mit 3,1 Grad und dabei insbesondere im Nordosten Europas mit sechs Grad über dem Mittel der Jahre 1981 bis 2010.
 

Fünf Hitze-Jahre

Nach Angaben des EU-Beobachtungsdiensts waren die fünf vergangenen Jahre gleichzeitig die fünf heißesten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, ebenso wie die Periode 2010 bis 2019 das heißeste Jahrzehnt war.
 
2019 war zudem das zweitheißeste Jahr nach 2016, dem - wegen El Nino - bisherigen Rekordjahr. Auch die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre, einer der Hauptverursacher der Klimaerwärmung, hat demnach ihren höchsten Wert seit mindestens 800.000 Jahren erreicht.

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Im W öfter Sonne, sonst meist trüb, -1/5°

Von Vorarlberg entlang der Alpennordseite bis Oberösterreich sowie auch in Osttirol überwiegt bis zum Abend sonniges und trockenes Wetter. Weiter im Osten und Südosten trüben hingegen vor allem in den Niederungen hochnebelartige Bewölkung oder auch letzte dichtere Wolken den Himmel. Chancen auf Sonnenschein sind in Lagen oberhalb von 800 bis 1000m Seehöhe am größten. Abgesehen von letzten Regentropfen am Alpenostrand geht es aber trocken durch den Nachmittag. Der Wind kommt aus Ost bis Süd und weht schwach bis mäßig bei Nachmittagstemperaturen zwischen 3 und 10 Grad, am wärmsten mit Sonnenschein im Westen. Heute Nacht: In den westlichen Landesteilen ist es in der Nacht auf Dienstag gering bewölkt. Erst in der Früh tauchen hier mitunter erste dichtere Wolken auf. Weiter im Osten und Südosten liegen in der Nacht in Tal- und Beckenlagen hingegen zähe Nebel und Hochnebel. Erst oberhalb von etwa 1000m Seehöhe ist es auch hier nur noch gering bewölkt. Es weht schwacher bis mäßiger Wind aus südlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht zwischen minus 8 und plus 3 Grad.
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