26. Juli 2017 | 08:49 Uhr

Po Italien Wasser Dürre Spanische Treppe Rom © APA (AFP)

Dürre wird bedrohlich

Italien-Dürre: Wasser aus Fluss Po wird knapp

Konsequenzen für die Landwirtschaft.

Die norditalienischen Regionen entlang des Flusses Po haben beschlossen, wegen der schweren Dürre die Wassermengen zu reduzieren, die für die Landwirtschaft aus Italiens längstem Fluss gepumpt werden.

Die Maßnahme tritt ab kommendem Montag in Kraft. Ziel ist es, dass der 652 Kilometer lange Fluss einen Wasserpegel bewahrt, der die Wasserversorgung der norditalienischen Provinzen Ferrara und Ravenna decken kann. Einige Gemeinden in Berggebieten von Piacenza, Parma und Bologna mussten wegen der Dürre mit Tanklastern mit Wasser versorgt werden. Italien stöhnt schon seit Wochen unter einer Hitzewelle und extremer Trockenheit.

Die Regierung in Rom hatte bereits im Juni den Notstand in den norditalienischen Provinzen Parma und Piacenza erklärt. 8,65 Millionen Euro wurden freigegeben, um Landwirte und Viehzüchter zu unterstützen.

Wasserknappheit seit Frühlingsmonaten

Die Wasserknappheit verschärfte sich bereits in den Frühlingsmonaten, in denen sich Wasserreserven für den Sommer sammeln sollten. Das Frühjahr 2017 belegte laut Statistiken des Forschungsinstituts CNR Platz zwei im Ranking der trockensten Jahreszeiten seit dem Jahr 1800. Die Trockenheit verursachte der Landwirtschaft bisher bereits Schäden in Höhe von zwei Milliarden Euro und wirke sich negativ auf die Preise der Agrarprodukte aus, berichtete der italienische Landwirtschaftsverband Coldiretti.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0

Sonnig, im südlichen Bergland lokal gewittrig. 14/26°

Der Vormittag verläuft recht sonnig. Spätestens ab der Mittagszeit bilden sich aber vor allem im Bergland Quellwolken. Folglich steigt das Schauer- und Gewitterrisiko, besonders von Osttirol bis in die Bucklige Welt. In den Abendstunden klingen sie aber wieder ab. Im Flachland ist es meist trocken und überwiegend sonnig. Der Wind weht abseits von Gewittern nur schwach bis mäßig aus überwiegend westlichen Richtungen. Frühtemperaturen 8 bis 16 Grad, Tageshöchsttemperaturen 23 bis 29 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten.
mehr Österreich-Wetter