07. Februar 2020 | 10:12 Uhr

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Temperatur-Rekord

Irre: Plus 18,3 Grad in der Antarktis

Wärmster Tag in argentinischer Antarktis seit Beginn der Aufzeichnungen

In der argentinischen Antarktis ist am Donnerstag der wärmste Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen verzeichnet worden. Wie der argentinische Wetterdienst mitteilte, stieg das Thermometer auf der Forschungsstation Esperanza auf 18,3 Grad Celsius - die höchste jemals gemessene Temperatur seit 1961.
 
Sie löste den bisherigen Temperaturrekord von 17,5 Grad ab, der im März 2015 auf der Station gemessen worden war. Auch an der argentinischen Forschungsstation Marambio war es am Donnerstag ungewöhnlich warm: Dort wurden am Donnerstag 14,1 Grad Celsius gemessen - die höchste Temperatur an einem Februar-Tag seit 1971.
 
Argentinien ist seit 114 Jahren in der Antarktis vertreten und betreibt dort unter anderem mehrere Forschungsstationen. Das südamerikanische Land gehört zu den Unterzeichnerstaaten des Antarktisvertrags von 1961, der eine friedliche Nutzung des Kontinents, vor allem durch wissenschaftliche Forschung, vorsieht. Das Abschmelzen der Gletscher und Eisschilde in der Antarktis infolge der Erderwärmung ist ein wesentlicher Faktor für den Anstieg der Meeresspiegel weltweit.

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Überwiegend trüb und oft Regen. 3/9°

Immer wieder ziehen Wolkenfelder über das Land, dazwischen gibt es aber auch zeitweise sonnige Auflockerungen, vor allem nördlich des Alpenhauptkamms. Im Laufe des Nachmittags setzt im Westen mit Kaltfrontdurchzug schauerartiger Niederschlag ein, bei einer Schneefallgrenze um 1200m. Zudem lebt dort mit Störungsdurchzug kräftiger, teils stürmischer Westwind auf. Sonst weht der Wind meist schwach bis mäßig aus eher Ost bis Süd und erst in den Abend- und Nachtstunden breitet sich der lebhafte bis starke Westwind ostwärts aus. Tageshöchsttemperaturen zwischen 5 und 13 Grad. Heute Nacht: Die Nacht verläuft in vielen Landesteilen zunächst dicht bewölkt und vor allem nördlich des Alpenhauptkammes regnet oder schneit es gebietsweise bei einer Schneefallgrenze zwischen 900m und 1300m Seehöhe. In der zweiten Nachthälfte lockert die Wolkendecke zeitweise auf, vor allem im Süden und im Nordosten des Landes. Der Westwind weht nördlich des Alpenhauptkamms vielfach lebhaft, in exponierten Lagen auch stark, nur im Süden und Südosten bleibt es schwach windig. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 2 und plus 6 Grad.
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