03. März 2020 | 09:34 Uhr

merapi.jpg © AFP

7-Minuten-Ausbruch

Indonesischer Vulkan Merapi wieder aktiv

Im Jahr 2010 kamen am Merapi mehr als 300 Menschen ums Leben.

Der als gefährlich geltende Vulkan Merapi auf der indonesischen Insel Java hat Asche ausgeschleudert. Die Säule stieg am Dienstag etwa sechs Kilometer hoch in den Himmel. Der Ausbruch habe mehr als sieben Minuten gedauert, teilte die Geologie-und Katastrophenschutzbehörde mit. Für den Vulkan galt die dritthöchste Alarmstufe.
 
Bewohner außerhalb einer Drei-Kilometer-Zone um den Gipfel sollten die Ruhe bewahren und sich normal verhalten, hieß es weiter. Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde, in der es häufiger zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt. Das Land hat so viele aktive Vulkane wie kein anderes: fast 130. Neben dem Krakatau, wo 1883 bei einer der gewaltigsten Eruptionen der jüngeren Menschheitsgeschichte mehr als 36 000 Menschen starben, gelten der Merapi und der Agung auf Bali als besonders gefährlich. Im Jahr 2010 kamen am Merapi mehr als 300 Menschen ums Leben.

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Im weiteren Tagesverlauf entstehen einerseits Quellwolken, andererseits ziehen von Nordwesten her nach und nach, ausgedehnte dichte Wolkenfelder vorüber. Dabei sind ab und zu ein paar Regentropfen möglich. Ganz im Süden Österreichs steigt am Nachmittag auch die Schauerneigung ein wenig an. Im Tagesverlauf kommt im Norden und Osten mäßiger, in exponierten Lagen auch lebhafter Westwind auf. Im Süden und Südosten sowie im Rheintal weht der Wind schwach bis mäßig, aus Südwest bis Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 25 bis 32 Grad. Heute Nacht: In der Nacht ziehen unter schwachem Störungseinfluss von Nordwesten her recht verbreitet ausgedehnte, dichte Wolkenfelder über den Himmel. Tendenziell freundlicher ist es nach Westen und Südwesten zu. Nach Mitternacht nimmt von Norden her die Schauerneigung etwas zu. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West, nur im Süden bleibt es windschwach. Tiefsttemperaturen 14 bis 22 Grad.
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