08. September 2014 | 11:10 Uhr

hurrikan.jpg © APA/EPA/STR

"Norbert" wütete

Hurrikan fegte über Mexiko

Die Pazifikhalbinsel Baja California war am schlimmsten betroffen.

Der Hurrikan "Norbert" ist am Wochenende über die mexikanische Pazifikküste hinweggefegt. Mehr als 2.500 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, wie Behördenvertreter am Samstag mitteilten. Zwar schwächte sich der Sturm später etwas ab, dennoch wurden weitere heftige Regenfälle für die Region vorhergesagt.

Am Samstag erreichte der Hurrikan mit Windgeschwindigkeiten von 155 Kilometern pro Stunde nach Angaben der US-Wetterbehörde die Kategorie drei, wurde am späten Abend jedoch auf Kategorie zwei herabgestuft. Eine weitere Abschwächung wurde für die kommenden zwei Tage vorhergesagt. Dennoch wurde weiter mit starken Regenfällen in den zentralen und nördlichen Teilen der Pazifikhalbinsel Baja California gerechnet.

Rund 2.500 Menschen suchten Schutz in Notunterkünften, wie örtliche Behördenvertreter erklärten. Einer der am stärksten betroffenen Orte war das Fischerdorf San Carlos mit 7.000 Einwohnern. Dort gab es schwere Überschwemmungen, nachdem die Deiche den Wassermassen nicht mehr standhalten konnten. In einigen Gegenden des Ortes sei das Wasser einen Meter hoch gestanden, hieß es von der Zivilschutzbehörde. Rund 500 Häuser wurden beschädigt. Einige Familien, die sich weigerten ihre Häuser zu verlassen, mussten per Zwangsmaßnahme in Sicherheit gebracht werden.

Erst im vergangenen Jahr war Mexiko an beiden Küsten gleichzeitig von zwei Hurrikans getroffen worden. Dabei kamen 157 Menschen ums Leben. Brücken wurden zerstört und weite Teile eines Bergdorfes im Bundesstaat Guerrero verschüttet.

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Schaueranfällig, im O und S etwas Sonne, 1/7°

Im Einfluss einer Störung dominieren bis zum Abend insgesamt dichte Wolken. Die Sonne zeigt sich maximal zwischendurch. Von Nordwesten breiten sich außerdem mehr und mehr Regen- oder Schneeschauer aus. Vom Arlberg bis ins Mostviertel regnet oder schneit es zum Teil auch intensiv, am meisten aber im Westen. In den Niederungen ziehen hingegen nur einzelne Schauer durch. Weitgehend trocken bleibt es lediglich im Süden Österreichs. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 300 und 800m Seehöhe. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Vor allem im Bergland lebt der Wind aber immer wieder auch kräftig auf. Die Nachmittagstemperaturen 5 bis 13 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Dienstag bleibt es unbeständig und vor allem an der Alpennordseite schneit es von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich immer wieder. Bis zum Morgen intensiviert sich außerdem bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und rund 700m Seehöhe im Osten der Niederschlag. Überall sonst bleibt es weitgehend niederschlagsfrei, zeitweise lockern die Wolken sogar vorübergehend auf. Der Wind weht in den Niederungen oft schwach bis mäßig, in höheren Lagen dauert der lebhafte Nordwestwind aber an. Die Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 5 Grad.
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