30. August 2020 | 10:48 Uhr

Unbenannt-12.jpg © Landesfeuerwehrverband Südtirol

Aufmerksamkeitsstufe "ALFA"

Hochwasser-Alarm in Südtirol

Die Eisack droht bei Klausen über die Ufer zu treten.

Auch in Südtirol ist es am Samstag zu starken Regenfällen gekommen, die Freiwilligen Feuerwehren hatten rund 100 unwetterbedingte Einsätze. Vor allem Überschwemmungen von Gebäuden und Unterführungen, kleinere Erdrutsche und Steinschläge waren dafür verantwortlich, teilte das Land Südtirol Samstagabend mit.
 
Bis Montag wurde wegen dem starken Regen und Wind die Aufmerksamkeitsstufe "ALFA" ausgerufen. "Heute Nacht sind zusätzliche Niederschläge zu erwarten, was zu Problemen in den verschiedenen Landesteilen führen kann", sagte Landesrat Arnold Schuler. "Die großen Flüsse des Landes werden voraussichtlich die Vorwarnstufe erreichen", sagte er.
 
Der Wasserpegel des Eisack in Klausen bereitet laut Medienberichten den Einsatzkräften Sorgen. Dieser könnte in der Nacht auf Sonntag dieselbe Höhe wie bei den Unwettern im Herbst 2018 erreichen. Es werden demnach Vorbereitungen getroffen, um die Stadt gegebenenfalls vor dem Wasser zu schützen.

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Zunehmend gewittrig, 18/30°

Vorerst scheint noch verbreitet die Sonne, doch schon bald kommen im Bergland und im Westen dichtere Wolken auf. Es beginnt erst zwischen dem Tiroler Oberland und dem Mariazeller Land zu regnen. Am Nachmittag ist in den meisten Landesteilen mit Regenschauer und Gewittern zu rechnen, wobei der Schwerpunkt im Südosten und Süden liegt. Hier können die Gewitter auch heftig ausfallen. Am längsten trocken ist es in Oberösterreich und dem Rheintal. Der Wind weht abseits von Gewittern meist schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 27 bis 34 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten.
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