26. Februar 2014 | 12:59 Uhr

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Hochwasser-Übung

Prag ohne Strom

Nach dem Moldau-Hochwasser im Sommer 2013 hat Prag am Mittwoch den Ernstfall geprobt: Eine Stadt ohne Strom.

Die Tschechische Hauptstadt ohne Strom? Was würde passieren, wenn in Prag die Lichter die ausgehen, Fahrstühle steckenbleiben, die Ampeln verrückt spielen? Diese Szenarien hat die Millionenmetropole am Mittwoch getestet - mit Erfolg.

Am Mittwoch kam im Rathaus der Krisenstab zusammen, um das Einsatzszenario durchzuspielen. Es sah vor, dass Tausende Menschen in Fahrstühlen und U-Bahnen steckenbleiben würden. Die Stadt reagiert mit der Übung auf Erfahrungen aus dem Moldau-Hochwasser vom Juni 2013, als in weiten Teilen der Metropole das Stromnetz ausgefallen war.

"Wir bereiten uns auf eine Krise vor, die jederzeit eintreten kann", teilte Prags Bürgermeister Tomas Hudecek mit. Experten in Tschechien warnen seit längerem auch wegen eines anderen Grundes vor einer erhöhten Blackout-Gefahr: Bei viel Sonne und Wind ströme vermehrt Ökostrom aus Norddeutschland über Tschechien nach Bayern. Bei einer anhaltenden Überlastung drohe das Netz des 10-Millionen-Einwohner-Landes zusammenzubrechen.



 

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