12. November 2015 | 12:43 Uhr

madrid0.jpg © EPA

Spanien

Hoch "Ulrike": Smog in Madrid

Dunstglocke über spanischer Hauptstadt - Tempolimit auf Stadtautobahnen gesenkt.

Wegen erhöhter Luftverschmutzung müssen Autofahrer in Madrid zum ersten Mal langsamer fahren als sonst. Die Verwaltung der spanischen Hauptstadt senkte am Donnerstag auf den Stadtautobahnen das Tempolimit von normalerweise 90 auf 70 Kilometer pro Stunde.

Hochdruckgebiet "Ulrike" hatte dazu geführt, dass sich über der Stadt eine Dunstglocke bildete und erhöhte Stickstoffdioxid-Werte gemessen wurden.

In Madrid regiert seit der Wahl im Mai die linke Bürgermeisterin Manuela Carmena. Die früheren konservativen Stadtoberhäupter hatten bei Smog von Verkehrseinschränkungen abgesehen.

Wenn die hohen Abgaswerte in den kommenden Tagen anhalten, können die Einschränkungen verschärft werden. Dann könnte die Stadtverwaltung in der Innenstadt ein Parkverbot für alle Nicht-Anwohner, ein Fahrverbot für Taxis ohne Fahrgäste oder eine generelle Verringerung des Autoverkehrs um 50 Prozent anordnen.

 

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Zur Wochenmitte sorgt Störungseinfluss für wechselhafte Verhältnisse. Während in den Niederungen rund um den Alpenbogen Sonnenschein und dichtere Wolken abwechseln, halten sich am Alpenhauptkamm deutlich mehr dichte Wolken. Am Vormittag regnet und schneit es unergiebig vor allem an der Alpennordseite bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 1000m Seehöhe. Im Laufe des Nachmittags lässt jedoch auch hier mit steigendem Luftdruck der Niederschlag ganz nach und das Wetter beruhigt sich. Den meisten Sonnenschein gibt es im Nordosten und Südwesten. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Süden und Osten auch lebhaft aus nördlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 7 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Osten.
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