08. November 2023 | 08:28 Uhr

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Neue Studie

Heißestes Jahr seit 125.000 Jahren

Auch wenn es in diesen Tagen deutlich kühler wird: Der vergangene Oktober bricht alle Hitze-Rekorde. Auch das ganze Jahr ist deutlich auf Rekordkurs.

Noch nie seit Messbeginn war es im Oktober auf der Erde so warm wie in diesem Jahr. 2023 war mit Abstand der wärmste Oktober seit Beginn der Messungen im Jahr 1940 , teilte der EU-Klimawandeldienst Copernicus mit.

Heißer als heißestes Jahr

Das bisherige Kalenderjahr von Jänner bis Oktober war demnach um 0,10 Grad wärmer als der Zehnmonatsdurchschnitt für 2016, dem bisher wärmsten Kalenderjahr.

Der vergangene Monat war global gesehen um 0,40 Grad - in der Forschung ein großer Wert - wärmer als der bisher wärmste Oktober 2019. In Europa war es demnach der viertwärmste Oktober. Die durchschnittliche Oberflächentemperatur in diesem Oktober von 15,30 Grad Celsius war 1,7 Grad wärmer als der geschätzte Durchschnitt für den Zeitraum zwischen 1850 und 1900.

 
 

Auch die Meere haben Rekord-Temperaturen

Die durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur von 20,79 Grad sei die höchste, die seit Messbeginn 1940 für einen Oktober aufgezeichnet worden sei.

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Heißestes Jahr seit 125.000 Jahren

Die globalen Temperaturen haben auch Auswirkungen auf das gesamte Jahr. "Wir können mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass 2023 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen sein wird und derzeit 1,43 Grad Celsius über dem vorindustriellen Durchschnitt liegt", sagte Samantha Burgess, stellvertretende Direktorin des Copernicus Climate Change Service (C3S), mit Blick auf die ersten zehn Monate. "Wenn wir unsere Daten mit denen des IPCC kombinieren, können wir sagen, dass dies das wärmste Jahr der vergangenen 125.000 Jahre ist.“

Dringende Klima-Maßnahmen

Im Oktober 2023 gab es außergewöhnliche Temperaturanomalien, nachdem vier Monate lang globale Temperaturrekorde gebrochen worden waren", sagte Burgess. Mit Blick auf die bevorstehende Klimakonferenz in Dubai betonte sie: "Die Dringlichkeit ehrgeiziger Klimamaßnahmen für die COP28 war noch nie so groß wie heute.

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Erst sonnig, von NW gewittrige Schauer, 9/18°

Am Nachmittag bringt eine Kaltfront von Westen her immer öfter Regenschauer und Gewitter, schließlich auch im zunächst noch sonnigeren Osten und Süden. Mit der Störungszone frischt lebhafter bis kräftiger Westwind auf. Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 15 bis 24 Grad. Heute Nacht: In der Nacht zieht die Kaltfront bald ostwärts ab und letzte Regenschauer und Gewitter, vor allem entlang der Alpennordseite sowie auch im Osten und Südosten klingen allmählich ab. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1200 bis 1500m Seehöhe. Im Bergland halten sich Restwolken eher hartnäckig, sonst lockert es später mehr und mehr auf. Der Wind bläst im Osten noch mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest, sonst lässt er deutlich nach. Tiefsttemperaturen 1 bis 9 Grad.
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