31. März 2017 | 10:56 Uhr

Debbie Australien Hai © Reuters

Haie, Schlangen oder Krokodile:

Flut in Australien wird zur tödlichen Gefahr

Zyklon "Debbie" sorgte für Chais in "Down Under". Jetzt warnen Behörden vor gefärhlichen Tieren.

Angesichts der großflächigen Überschwemmungen im Gefolge des Zyklons "Debbie" im Nordosten Australiens warnen die Behörden nun auch vor gefährlichem Getier: In den Fluten können Schlangen, Krokodile oder gar Haie lauern.

Einen spektakulären Fund machte die Rettungssanitäterin Lisa Smith am Birdekin-Fluss in Queensland: Sie fotografierte einen riesigen Bullenhai, der dort ans Ufer gespült wurde. "Das sollte die Leute lehren, niemals durch Hochwasser zu waten, weil man nie weiß, was darin ist", sagte sie der Zeitung "Courier Mail".

Krokodile und Schlangen könnten wegen der über die Ufer getretenen Flüsse "an unerwarteten Stellen" auftauchen, warnte auch das Umweltministerium des Bundesstaates Queensland. Als gute Schwimmer könnten Schlangen die Hochwasser durchqueren und letzlich in Wohnhäuser gelangen.

Der professionelle Schlangenfänger Anthony Bailey berichtete, er habe bereits zahlreiche Anfragen von Leuten bekommen, die nach dem Sturm unliebsamen Besuch bekommen hätten. "Schlangen sitzen nicht gerne im Regen, sie gehen in die Häuser, um dem Wasser zu entgehen und es warm zu haben", kommentierte er. In Australien leben 20 der 25 giftigsten Schlangenarten der Welt, darunter die kompletten Top Ten.

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Erst sonnig, dann Quellungen und Schauer, 1/13°

Nebel- und Hochnebelfelder lichten sich stellenweise, etwa im Donauraum und im Mürztal, erst gegen Mittag. Abseits davon und nach Nebelauflösung ist es gebietsweise sonnig, aber es gibt auch größere Wolkenfelder. Am Nachmittag bilden sich besonders über dem Bergland im Westen und Südwesten zudem einige Quellwolken, die mitunter kleinräumige Regen- bzw. oberhalb von rund 1600m Seehöhe Schneeschauer hervorbringen. Meist ist es schwach windig.Tageshöchsttemperaturen 9 bis 16 Grad. Heute Nacht: Im Großteil des Landes geht es trocken und gering bis aufgelockert bewölkt durch die Nacht, nur im Süden und über der Landesmitte gibt es regional mehr Wolken. Zum Morgen hin bilden sich allerdings einige Nebel- oder Hochnebelfelder. Der Wind weht schwach. Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 5 Grad.
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