26. Jänner 2017 | 13:00 Uhr

wf9-2.jpg © JPL / NASA (Illustration)

2016 WF9

Großer Asteroid nähert sich der Erde

Rätselhaftes Objekt soll angeblich auf Kollisionskurs sein - NASA: "Ein Hoax."

Ein mysteriöser Gesteinsbrocken wird am 27. Februar an der Erde vorbeirasen. Experten der US-Raumfahrtbehörde NASA hatten das Objekt erst im November des Vorjahres entdeckt. Ein Grund, warum das "2016 WF9" getaufte Objekt erst so spät erspäht wurde, ist seine dunkle, nur wenig Licht reflektierende Oberfläche. Der Ursprung von 2016 WF9 ist unklar.

Was die NASA über 2016 WF9 weiß: Der Asteroid ist zwischen einem halben Kilometer und einem Kilometer groß. Die Bahn des Objekts stellt keine Bedrohung für die Erde dar. Am 25. Februar 2017 wird 2016 WF9 der Erde am nächsten kommen - und unseren Planeten um 51 Millionen Kilometer verfehlen. Zum Vergleich: Der Mond ist etwa 384.000 Kilometer von der Erde entfernt.

Astronom behauptet Kollisionskurs

Für den russischen Astronomen Dyomin Damir Zakharovich stellt sich die Situation jedoch anders dar. Er behauptet, dass sich der Asteroid auf Kollisionskurs mit der Erde befinde. "Die NASA lügt", meint Zakharovich. Er hätte die Daten gesehen. "Das Objekt, das sie WF9 nennen, hat im Oktober das System des Planeten Nibiru verlassen", spekuliert Zakharovich. "Seitdem weiß die NASA, dass es die Erde treffen wird." Der Asteroid sei viel größer als behauptet, nämlich 2,2 Kilometer groß.

Einschlag setzt gigantische Kräfte frei
Wie die Folgen eines Einschlags aussehen könnten, ließ 2013 allein schon die Explosion des vergleichsweise winzigen 20-Meter-Meteoriten über der russischen Millionenstadt Tscheljabinsk erahnen: Rund 7.000 Gebäude wurden beschädigt, etwa 1.500 Menschen verletzt. Die Explosion soll die zerstörerische Kraft von 30 bis 40 Hiroshima-Atombomben gehabt haben. Es wird angenommen, dass es auch ein Asteroiden-Einschlag war, der den Dinosauriern vor Millionen Jahren den Garaus machte.

Der mysteriöse Planet X oder Nibiru, von dem Zakharovich spricht, soll ein bisher unentdeckter Planet in unserem Sonnensystem sein. Der Nibiru-Mythos geht auf das Jahr 1976 zurück. Damals behauptete Zecharia Sitchin, dass zwei altertümliche Kulturen (die Babylonier und Sumerer) von einem riesigen Planeten Nibiru erzählten, der alle 3.600 Jahre die Sonne umkreist.

Das Ende der Menschheit durch Nibiru wurde übrigens bereits 2003 und 2012 herbeigeschworen.

NASA: "Hoax"

Die US-Raumfahrtbehörde NASA fand bereits deutliche Worte: "Nibiru und ähnliche Geschichten über erdnahe Planeten sind ein Hoax."

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Eine schwache Kaltfront aus dem Nordwesten bringt am Vormittag in den Landesteilen nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten zunächst neben sonnigen Abschnitten auch einige dichtere Wolken. Diese sorgen vereinzelt für Regenschauer, am nördlichen Alpenrand regnet es zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel auch länger anhaltend. Ab Mittag lässt hier der Niederschlag aber nach und die Wolken lockern mehr und mehr auf. Deutlich freundlicher ist es hingegen im Süden und Südosten. Hier ist lediglich in der Steiermark um die Mittagszeit mit einzelnen Regenschauern zu rechnen. Die vorherrschende Windrichtung ist West bis Nord. Aus dieser weht der Wind mäßig, im Bergland auch lebhaft. Die Frühtemperaturen 12 bis 20 Grad. Mit 22 bis 30 Grad sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht. Am wärmsten ist es im Südosten.
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