26. August 2016 | 08:08 Uhr

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Deutlicher Rückgang

Frankreich: Wetter vermiest Weinernte

Frost und Hagel trafen große Weinbau-Regionen in Frankreich.

Nicht nur für die österreichischen Winzer ist 2016 kein gutes Jahr. Auch der französische Weinbau leidet. Frühjahrsfrost, Hagel und Sturm haben der Branche erheblich zugesetzt. Insgesamt werde die Produktion um rund zehn Prozent geringer ausfallen als 2015, teilte das Landwirtschaftsministerium in Paris am Donnerstag mit.

Voraussichtlich würden 42,9 Mio. Hektoliter Wein hergestellt, nach 47,8 Mio. im vergangenen Jahr.

Frost und Hagel

Die Ausbeute werde damit um sieben Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre liegen, teilte das Ministerium mit. Manche Gegenden hätten unter Frost im Frühjahr gelitten. Anderswo hätten Wind und Trockenheit Probleme gemacht. Schließlich seien einige Anbaugebiete auch von Hagelschlag betroffen gewesen.

Besonders heftig sind die Auswirkungen in der Champagne. Hier wird die Produktion den Angaben zufolge um rund ein Drittel einbrechen. In den Regionen Bourgogne und Beaujolais wird ein Rückgang um jeweils gut 20 Prozent erwartet. In allen drei Fällen ist die Weinlese gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre um eine Woche oder mehr verspätet.

Die Schätzungen des Landwirtschaftsministeriums sind noch vorläufig. Die Lage könnte sich noch weiter verschlechtern, warnte der Präsident des staatlichen Instituts für landwirtschaftliche Erzeugnisse, FranceAgriMer, Jérôme Despey. Grund seien Hagelfälle und Trockenperioden in der jüngsten Zeit.
 

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Störungsreste verlagern sich im Tagesverlauf langsam in Richtung Südosten. Damit kann sich bereits am Vormittag in den westlichen Landesteilen sowie auch von Oberösterreich ostwärts sonniges und trockenes Wetter durchsetzen. In Teilen Kärntens und der Steiermark halten sich Restwolken hingegen deutlich länger, einzelne Schauer im Bergland sind dabei auch möglich. Hier steigen oft erst am Nachmittag die Chancen auf längere sonnige Phasen. Gegen Abend hin ziehen dann in Vorarlberg erste kompakte Wolken einer erneuten Störungszone auf. Der Wind weht nur schwach. Die Frühtemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 12 bis 24 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen.
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