10. August 2022 | 08:48 Uhr

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Trotz Hitzewelle

Frankreich hofft auf besseres Weinjahr

Trotz der massiven Hitzewelle setzt Frankreich auf ein besseres Weinjahr als 2021. Die Produktion soll heuer um 13 bis 21 Prozent zulegen.

Frankreich erwartet trotz jüngster Hitzewellen und Dürre ein besseres Weinjahr als 2021. Die Produktion dürfte heuer laut Landwirtschaftsministerium um 13 bis 21 Prozent auf 42,6 bis 45,6 Millionen Hektoliter steigen. In den meisten Weinanbaugebieten seien die Wetterbedingungen besser als im vorigen Jahr, als Fröste im Frühjahr und Hagel den französischen Winzern schwer zu schaffen machten.

Bis auf die westfranzösische Region Charentes gebe es vielerorts Aussichten auf größere Erntemengen als im Vorjahr. "Doch könnte Dürre in Kombination mit Hitzewellen den Anstieg begrenzen, falls diese bis zur Weinlese anhalten", warnte das Ministerium am Dienstag.

Trockenes Wetter führt zu früher Erntesaison

Das trockene und warme Wetter dürfte zugleich zu einer frühen Erntesaison führen. Die Dürre mache sich bereits in Anbau-Regionen wie dem ostfranzösischen Elsass und in Languedoc-Roussillon im Südwesten bemerkbar. In Burgund zeichne sich ein begrenztes Erntepotenzial ab. In der Region Bordeaux dürfte die Produktion wegen Frost- und Hagelschäden unter den Fünf-Jahres-Durchschnitt fallen. In der Champagne zeichne sich hingegen ein überdurchschnittlich gutes Erntejahr ab, das auch durch Regenfälle im Juni begünstigt worden sei.

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Viele Wolken, teils mit Regen. 7/17°

Insgesamt sind viele Wolkenfelder vorhanden, auch nennenswerte Mengen an Saharastaub in der Luft sorgen für eine zusätzliche Himmelstrübung. Vor allem in der Osthälfte gibt es aber auch Auflockerungen mit kurzen sonnigen Abschnitten. Im Westen und Südwesten ist mit Regenschauern zu rechnen, sonst bleibt es trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten lebhaft, entlang der föhnigen Alpennordseite teils stark, aus Ost bis Südwest. Die Tageshöchsttemperaturen betragen 11 bis 21 Grad. Heute Nacht: Die Nacht verläuft von kurzen Auflockerungen abgesehen oft trüb und besonders in der Westhälfte ist zumindest zeitweise mit Regen zu rechnen. Weiter nach Osten zu sind nur einzelne Regenschauer zu erwarten. Die Schneefallgrenze sinkt im Westen auf 1500 bis 1900m Seehöhe, sonst liegt sie meist über 2000m Seehöhe. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Südost bis West. Es kühlt auf 5 bis 11 Grad ab.
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