02. November 2019 | 22:07 Uhr

Kalifornien brennt © APA/AFP/Philip Pacheco

Vorsichtiger Optimismus

Fortschritte im Kampf gegen neuen Waldbrand in Kalifornien

Behörden warnen vor Gefahr durch Hobby-Drohnen für Löschflugzeuge 

Los Angeles. Im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände in Kalifornien hat die Feuerwehr am Samstag leichte Fortschritte gemacht. Bei der Bekämpfung eines erst am Donnerstag ausgebrochenen neuen großen Feuers im Bezirk Ventura im Süden des US-Bundesstaates gelang es den Einsatzkräften, den Brand leicht einzudämmen.
 
Das sogenannte "Maria"-Feuer war am Donnerstag rund hundert Kilometer nordwestlich von Los Angeles ausgebrochen. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Flammen bedrohten zahlreiche Häuser, Bauernhöfe und Obstplantagen. Bis Samstagfrüh (Ortszeit) breitete sich der Brand auf 3800 Hektar aus, wie die Feuerwehr mitteilte. Allerdings sei es gelungen, den Brand von null Prozent auf 20 Prozent einzudämmen.
 
Dieser Fortschritt sei gelungen, obwohl die Löschhubschrauber in der Nacht wegen in der Gegend gesichteter Hobby-Drohnen am Boden bleiben mussten, hieß es. Diese hätten eine Kollisionsgefahr dargestellt. Die Feuerwehr warnte im Kurzbotschaftendienst Twitter, dass "selbst eine winzige Drohne einen schweren oder tödlichen Unfall verursachen kann", wenn sie mit einem Löschflugzeug oder -hubschrauber kollidiere.
 
In Kalifornien wüten seit Wochen eine Reihe von Bränden. Gouverneur Gavin Newsom rief deswegen bereits für den gesamten Westküstenstaat den Notstand aus. Das größte Feuer der Saison, das "Kincade"-Feuer war am Samstag laut Feuerwehr zu 72 Prozent eingedämmt.

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