18. November 2015 | 12:38 Uhr

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Klimagipfel

Forscher warnt vor Hitzetod der Korallen

500 Millionen Menschen weltweit sind auf Korallenriffe angewiesen.

Kurz vor dem Weltklimagipfel in Paris warnt der australische Ozeanforscher Ove Hoegh-Guldberg vor der Vernichtung der Korallenriffe. Schon bei einem Anstieg der Durchschnittstemperaturen um zwei Grad Celsius "werden wir ein verbreitetes globales Korallensterben erleben", sagte der renommierte Korallenexperte von der Universität Queensland in Brisbane der Wochenzeitung "Die Zeit".

Gehe die Erwärmung klar über zwei Grad hinaus, bedeute dies die Zerstörung vieler Warmwasser-Korallenriffe in der Welt. Vor allem das Great Barrier Reef sei "in großer Gefahr, vernichtet zu werden", sagte Hoegh-Guldberg. "Wir sind die letzte Generation, die eine Chance hat, dieses und viele andere Riffe weltweit zu retten."

2,7 Grad
Die bisher vorgelegten Klimaschutzpläne von gut 160 Nationen für den Pariser Klimagipfel ab 30. November reichen nach Auskunft des Climate Action Trackers nur dafür aus, den Temperaturanstieg auf etwa 2,7 Grad zu begrenzen. Wegen der derzeit außergewöhnlich hohen Temperaturen im Korallenmeer prognostizierte Hoegh-Guldberg für Anfang 2016 eine neue Korallenbleiche. "Wir erwarten, dass es Riffe weltweit trifft."

Rund ein Viertel aller Meeresbewohner lebe in Korallenriffen. Weltweit sind nach Angaben der Wochenzeitung etwa 500 Millionen Menschen auf Korallenriffe angewiesen: für den Fischfang, für den Tourismus und vor allem, weil die Riffe die Küsten schützen.

 

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Von NW Schneeregenschauer, im S mehr Sonne, 0/+6°

Mit einer Nordwestströmung ziehen wiederholt Schnee- und Schneeregenschauer durch, an der Alpennordseite, besonders in Vorarlberg schneit es oft auch anhaltend. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen tiefen Lagen und 500m. Weitgehend trocken bleibt es im Süden, hier gibt es auch die meisten sonnigen Auflockerungen. Der Wind weht mäßig, in höheren Lagen auch teils lebhaft aus westlichen Richtungen, von Kärnten bis zum Südburgenland bleibt es eher schwach windig. Nachmittagstemperaturen 0 bis 10 Grad, mit den höchsten Werten im Süden und Südosten. Heute Nacht: In der Nacht lässt der Schneefall an der Alpennordseite nach und klingt teils ab, nur vom Salzkammergut bis ins westliche Niederösterreich regnet oder schneit es auch noch nach Mitternacht zeitweise. Im Norden, Osten und Süden bleibt es weitgehend niederschlagsfrei und vor allem im Süden oft auch nur gering bewölkt. Der Wind weht, vor allem im Norden und Osten, mäßig bis lebhaft, in höheren Lagen auch kräftig aus West. Tiefsttemperaturen minus 9 bis plus 1 Grad, mit den tiefsten Werten in Osttirol und Oberkärnten.
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