16. August 2019 | 23:02 Uhr

Richard Branson © Getty Images

180.000 € für Dreieinhalb-Stunden-Flug

Erster Allflug für Touristen in einem Jahr

2020 sollen die ersten sechs Passagiere auf 100 km Höhe gebracht werden.

Ein paar Testflüge sind noch nötig, dann startet das große Weltraumabenteuer. Schon im kommenden Jahr werden Touristen an Bord eines „Spaceships“ ins All fliegen können, das hat jetzt das Unternehmen Virgin Galactic bekannt gegeben.

700 Ticket-Reservierungen gibt es aus 60 Ländern

Milliardär Richard Branson scheint das Weltall-Wettrennen gegen Tesla-Besitzer Elon Musk zu gewinnen. Seit Branson 2004 seine Vision der Allflüge präsentierte, herrscht ein Ansturm auf die Flugtickets. Fast 700 Menschen aus 60 Ländern leisteten bereits die Anzahlung in Höhe von 18.000 Euro. Insgesamt kostet ein Ticket 180.000 Euro.

Die Dichte an Prominenten wird bei den ersten Flügen hoch sein. Etliche Stars aus Hollywood wollen die Erde aus einer Höhe von 100 Kilometern sehen. Two and a Half Men-Star Ashton Kutcher, Popstars Katy Perry, Beyoncé und Rapper Jay-Z, gerüchteweise auch Schauspieler Tom Hanks – sie alle haben Sitzplätze reserviert.

Vor fünf Jahren crashte ein Prototyp des Fliegers

Das Raumschiff, mit dem sie ins All geschossen werden, ist für sechs Passagiere und zwei Piloten konzipiert. Auf eine Höhe von 16 Kilometern wird es huckepack von einem anderen Flugzeug getragen, dem White Knight Two. 3,5 Stunden dauert die ganze Reise, schwerelos ist man nur etwa sechs Minuten lang.

Einen schweren Rückschlag für das Projekt gab es im Oktober 2014. Bei einem Testflug stürzte ein Prototyp ab. Der Pilot konnte sich mit einem Fallschirm retten, der Co-Pilot kam ums Leben.

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