07. September 2022 | 11:15 Uhr

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Nach schweren Regenfällen

Erdrutsch forderte viele Tote in Uganda

Zahlreiche Tote hat ein Erdrutsch in Uganda gefordert. Großteils waren Frauen und Kinder unter den Opfern.

 

Nach einem Erdrutsch sind 15 Menschen nach Angaben des Roten Kreuzes in Uganda ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich in der Nacht auf Mittwoch (4.00 Uhr Ortszeit) in der Nähe der Stadt Kasese im Südwesten des ostafrikanischen Landes. Zuvor war es in der Region zu schweren Regenfällen gekommen.

"Bei dem Großteil der Opfer handelt es sich um Frauen und Kinder", teilte die Sprecherin des Roten Kreuzes, Irene Nakasiita, der Deutschen Presse-Agentur mit. Diese seien von den nächtlichen Hangrutschen in ihren Häusern überrascht worden.

Nach Angaben der Hilfsorganisation seien sechs weitere Menschen verletzt geborgen und ins nahe gelegene Krankenhaus gebracht worden. Mindestens 18 weitere Menschen werden noch immer vermisst. Im September beginnt in dem ostafrikanischen Land mit seinen rund 46 Millionen Einwohnern die zweite Regenzeit des Jahres, die sintflutartige Regenfälle mit sich bringen kann. Die Regenzeit hält in der Regel bis November an.

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