19. Juni 2021 | 07:52 Uhr

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Gluthitze

Erde brennt: Temperaturen bis 60 Grad

Klimawandel sorgt für Gluthitze in Europa, in den USA und im Nahen Osten.  

Die Höllenhitze hält mehrere US-Staaten seit Sonntag im Würgegriff. 40 Millionen Amerikaner mussten Temperaturen von fast 40 Grad ertragen. Las Vegas blieb mit 46,6 Grad am Mittwoch nur ganz knapp unter dem Allzeit-Rekordwert.

"Ausmaß und Dauer der Hitze sind gefährlich", warnte das National Weather Service: "Begrenzen Sie den Aufenthalt im Freien, und trinken Sie viel Wasser!" Im Death Valley wurden Temperaturen von 53,8 °C gemessen -weniger als drei Grad unter dem Weltrekord. Meteorologen sprechen von einer Megahitzewelle, ausgelöst auch durch den Klimawandel.

Auch im Nahen Osten wütet eine Rekordhitzewelle. Im iranischen Südwesten wurden bereits jetzt, noch vor den heißesten Monaten, mehr als 50 Grad gemessen.

Alarm. Erschreckende neue Klimaerkenntnisse enthüllt unterdessen eine neue Studie der US-Raumfahrtbehörde NASA: Demnach habe sich die Menge an Hitze in der Erdatmosphäre seit 2005 verdoppelt, wie Studienautor Norman Loeb erklärt.

Der NASA-Wissenschaftler kommt zu dem Schluss, dass sich die Erde weit schneller erwärme als bisher angenommen.  

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Unbeständig, im W etwas sonniger, 5/10°

Der Tag startet fast überall wolkenverhangen. Zudem regnet es zwischen dem Tiroler Unterland im Westen und dem Südburgenland im Osten sowie dem Salzkammergut im Norden teils länger anhaltend. Im weiteren Tagesverlauf lockert es dann von Westen und Nordwesten her allmählich auf und die Sonne kommt dort noch hervor. Weiter im Süden und ganz im Westen sind bis zum Abend weitere Schauer möglich. Die Schneefallgrenze befindet sich in höheren Mittelgebirgslagen, meist also zwischen 1000 und 1500m Seehöhe, wobei sie im Süden tendenziell etwas höher liegt. Der Wind weht besonders an der Alpennordseite mäßig, mitunter auch lebhaft, aus West. Überall sonst weht schwach bis mäßiger Wind aus West bis Nord. Frühtemperaturen 2 bis 8 Grad, Tageshöchsttemperaturen nur 7 bis 14 Grad.
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